Logo-Design für KMU: Branding und Funktionalität vereinen

Logo-Design für KMU: Branding und Funktionalität vereinen
Ein gut gestaltetes Logo stärkt das Vertrauen und die Wiedererkennbarkeit von Schweizer KMU, und vereint Branding mit Funktionalität.
Logo-Design für KMU: Branding und Funktionalität vereinen

Ein Logo ist mehr als nur ein Symbol – es ist das Gesicht Ihrer Marke. Für Schweizer KMU kann ein gut gestaltetes Logo den Unterschied ausmachen, indem es Vertrauen schafft, Professionalität signalisiert und die Wiedererkennung stärkt. Besonders in der Schweiz, mit ihrer Mehrsprachigkeit und kulturellen Vielfalt, ist ein durchdachtes Design entscheidend, um in allen Sprachregionen und Branchen zu punkten.

Das Wichtigste auf einen Blick:

  • Einfachheit und Zeitlosigkeit: Klare Linien, reduzierte Details und harmonische Farben sorgen für Wiedererkennung und sparen langfristig Kosten.
  • Technische Anforderungen: Logos sollten in skalierbaren Formaten wie SVG vorliegen und auf allen Medien, von Visitenkarten bis Websites, funktionieren.
  • Rechtlicher Schutz: Die Markenregistrierung beim Eidgenössischen Institut für Geistiges Eigentum (IGE) schützt vor Nachahmungen und sichert exklusive Nutzungsrechte.
  • Plattformübergreifende Konsistenz: Ein einheitlicher Einsatz des Logos auf digitalen und gedruckten Kanälen steigert die Markenbekanntheit um bis zu 23 %.

Ein durchdachter Prozess – von der Markenidentitätsdefinition über rechtliche Absicherung bis hin zur Integration auf der Website – ist entscheidend, um ein Logo zu schaffen, das Ihre Marke optimal repräsentiert.

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Kernelemente effektiver KMU-Logos

Ein gutes Logo sollte klar erkennbar, einfach gestaltet und langfristig nutzbar sein, damit es auf allen Medien optimal funktioniert.

Klare Erkennbarkeit, einfaches Design und langfristige Relevanz

Ein einfaches Design ist die Basis eines erfolgreichen Logos. Zu viele Details oder komplizierte Elemente verlieren auf kleinen Formaten, wie Visitenkarten oder Social-Media-Profilen, schnell ihre Wirkung. Viele Schweizer KMU setzen auf minimalistische Designs mit klaren Linien, ausgewogenen Proportionen und dezenten Farbpaletten[1][6].

Die Wiedererkennbarkeit auf den ersten Blick ist entscheidend. Erfolgreiche Logos nutzen oft einfache Symbole, wie etwa stilisierte Berge oder geometrische Formen. Kombiniert mit klarer Typografie vermitteln sie Werte wie Präzision und Verlässlichkeit – Eigenschaften, die besonders in der Schweiz geschätzt werden[1][6].

Zeitlose Designs sparen langfristig Kosten, da sie weniger häufig überarbeitet werden müssen. Statt auf kurzfristige Trends zu setzen, sollten KMU auf klassische Elemente wie bewährte Schriftarten und harmonische Farbschemata zurückgreifen. Kleinere Anpassungen, die das Logo aktuell halten, sind oft sinnvoller und günstiger als komplette Neugestaltungen[1][6][2].

Multi-Plattform-Kompatibilität

Damit ein Logo auf allen Plattformen funktioniert, müssen technische Voraussetzungen erfüllt sein. Logos sollten in Vektorformaten wie SVG oder EPS erstellt werden, da diese verlustfrei skalierbar sind. In der Schweiz gelten bestimmte Mindestgrössen, etwa 10 mm für Druckanwendungen und 35 Pixel für digitale Medien[3].

Medium Mindestgrösse Farbmodus Empfohlenes Format
Digitale Anwendungen 35 Pixel RGB PNG, SVG
Druckmaterialien 10 mm CMYK EPS, PDF

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Lesbarkeit in Schwarz-Weiss, da viele Anwendungen – wie Zeitungsanzeigen oder Faxübertragungen – farblose Varianten erfordern. Ein gutes Logo bleibt auch ohne Farbe prägnant und erkennbar[3].

Für ein harmonisches Erscheinungsbild sollte zudem ein Schutzbereich um das Logo definiert werden. Dieser Freiraum verhindert, dass andere Elemente das Logo visuell stören. Als Richtwert gilt: Der Schutzbereich sollte mindestens die Höhe des Hauptelements im Logo betragen und in den Gestaltungsrichtlinien dokumentiert sein[3].

Neben der technischen Umsetzung spielt auch die rechtliche Absicherung eine zentrale Rolle.

Rechtliche Anforderungen in der Schweiz

Bevor ein Logo verwendet wird, ist eine markenrechtliche Prüfung und Registrierung unverzichtbar. Das Eidgenössische Institut für Geistiges Eigentum (IGE) bietet Recherchemöglichkeiten für bestehende Marken und unterstützt bei der Registrierung, um exklusive Nutzungsrechte in der Schweiz zu sichern. Eine gründliche Prüfung im Vorfeld kann teure Rechtsstreitigkeiten und spätere Anpassungen vermeiden[4][5].

Wenn externe Designer beauftragt werden, sollten KMU unbedingt die Nutzungsrechte schriftlich regeln. Ohne klare Vereinbarungen bleiben die Urheberrechte oft beim Designer. Um spätere Konflikte zu vermeiden, ist es wichtig, dass alle Rechte am Logo vollständig auf das Unternehmen übertragen werden[4][5].

Für die professionelle Umsetzung und Beratung – sowohl im Design als auch rechtlich – können Schweizer KMU Plattformen wie firmafinden.ch nutzen. Diese bieten Zugang zu geprüften lokalen Experten in den Bereichen Webdesign, Branding und Rechtsberatung.

Schritt-für-Schritt Logo-Design-Prozess

Ein durchdachter Logo-Design-Prozess sorgt nicht nur für ein starkes Markenbild, sondern stellt auch sicher, dass das Logo in der Praxis funktioniert – von der ersten Idee bis zur finalen Umsetzung.

Markenidentität und Zielgruppe definieren

Ein gutes Logo beginnt mit einer klaren Definition der Markenidentität. Überlege, welche Werte, Mission und Vision deine Marke repräsentieren soll. Das hilft dir, die Einzigartigkeit deiner Marke im Schweizer Markt herauszuarbeiten und die richtige Botschaft zu vermitteln. Ein Ansatz, der oft hilfreich ist: Stell dir deine Marke als Person vor. Ist sie eher traditionsbewusst und vertrauenswürdig? Oder modern und dynamisch? So könnte beispielsweise eine lokale Bäckerei Werte wie Tradition, Qualität und regionale Verwurzelung betonen.

Ebenso wichtig ist es, die Zielgruppe genau zu verstehen. Mithilfe von Kundenprofilen und Marktanalysen kannst du die Erwartungen und Vorlieben der Schweizer Kundschaft besser einschätzen. Diese Erkenntnisse sollten direkt in deine Designentscheidungen einfliessen. Eine Konkurrenzanalyse hilft zusätzlich, dein Logo von anderen abzuheben und eine klare Positionierung zu schaffen.

Wettbewerbsanalyse und Schweizer Markenprüfung

Ein Blick auf die Konkurrenz kann dir helfen, Designmöglichkeiten zu erkennen und dich bewusst von anderen abzuheben. KMU sollten sich die Logos ihrer Mitbewerber genau ansehen – welche Farben, Symbole und Schriftarten werden verwendet? So kannst du gängige Klischees vermeiden und ein unverwechselbares Design entwickeln. Plattformen wie firmafinden.ch bieten eine gute Übersicht über Wettbewerber in deiner Branche und Region.

Bevor du dein Logo endgültig freigibst, solltest du sicherstellen, dass es keine rechtlichen Konflikte gibt. Eine Recherche in der IGE-Datenbank (Institut für Geistiges Eigentum) kann helfen, mögliche Probleme frühzeitig zu erkennen[4][5]. Bei Unsicherheiten ist es ratsam, einen Markenrechtsexperten hinzuzuziehen.

Designelemente auswählen

Die Wahl der richtigen Designelemente ist entscheidend. Farben spielen eine grosse Rolle: Rot und Weiss stehen oft für die Schweiz, Blau vermittelt Vertrauen, und Grün wird mit Nachhaltigkeit assoziiert. Auch die Typografie hat Einfluss auf die Wirkung: Serifenschriften wirken eher klassisch, während serifenlose Schriften modern und klar erscheinen. Wichtig ist, dass die Schrift in jeder Grösse gut lesbar bleibt.

Symbole und Bildzeichen sollten einfach und leicht erkennbar sein. Ein Outdoor-Unternehmen in der Schweiz könnte alpine Elemente einbinden, sollte aber vorsichtig mit überstrapazierten Motiven wie dem Matterhorn umgehen. Stattdessen könnten stilisierte Berge oder geometrische Formen eine modernere und dennoch regionale Verbindung schaffen.

Designelement Traditionell Modern Schweiz-Bezug
Farbe Rot, Gold, Dunkelblau Grün, Hellblau, Grau Rot-Weiss, Alpengrün
Schrift Serifenschriften, klassisch Sans-Serif, minimalistisch Helvetica, Frutiger
Symbol Wappen, Ornamente Geometrische Formen Berge, Kreuze

Nach der Auswahl dieser Elemente ist es wichtig, das Design in der Praxis zu testen.

Logo-Testing und finale Freigabe

Tests sind unverzichtbar, um sicherzustellen, dass dein Logo in allen Anwendungen funktioniert. Teste es in verschiedenen Grössen und auf unterschiedlichen Hintergründen – sowohl digital als auch im Druck. Achte darauf, dass es in Schwarz-Weiss genauso gut wirkt wie in Farbe, und prüfe, ob es auch in kleinen Grössen (mindestens 35 Pixel oder 10 mm) lesbar bleibt[3].

Mockups sind ein nützliches Werkzeug, um die Skalierbarkeit und Wirkung deines Logos zu beurteilen. Ebenso wichtig ist Feedback von deiner Zielgruppe. Schweizer Kunden oder Geschäftspartner können dir helfen einzuschätzen, ob das Logo die gewünschte Botschaft vermittelt und kulturell passend ist.

Nach erfolgreichem Testing sollte das Logo in einem Corporate Design Manual dokumentiert werden. Dieses Handbuch legt fest, wie das Logo verwendet werden darf: von Mindestgrössen und Schutzbereichen bis zu Farbvarianten. So wird sichergestellt, dass alle Mitarbeiter und Partner die Marke einheitlich präsentieren.

Wenn du mit externen Designern zusammenarbeitest, ist eine schriftliche Vereinbarung zur Rechteübertragung unerlässlich[4]. Nur so bleibt dein Unternehmen rechtlich abgesichert und hat die volle Kontrolle über das Logo.

Logos auf KMU-Websites einbinden

Die Integration eines Logos auf der Website ist der letzte Schritt, um den Markenauftritt abzurunden. Die Platzierung und technische Umsetzung des Logos spielen eine entscheidende Rolle für die Wahrnehmung der Marke und das Vertrauen der Kunden.

Optimale Logo-Platzierung für maximale Wirkung

94 % der Nutzer erwarten das Logo im oberen linken Bereich einer Website[8]. Nutze diese Erwartung, indem du das Logo an genau dieser Stelle platzierst und es mit der Startseite verlinkst. So wird die Marke sofort erkennbar und die Navigation für Nutzer intuitiver.

Integriere das Logo zudem in die Navigationsleiste, damit es auf allen Seiten präsent bleibt. Ein Favicon ergänzt die Markenpräsenz und sorgt für einen professionellen Eindruck im Browser.

Bei responsiven Designs ist es wichtig, dass das Logo auf allen Endgeräten gut sichtbar bleibt. Auf mobilen Geräten kann eine vereinfachte Version des Logos oder die Integration ins Hamburger-Menü sinnvoll sein. Achte darauf, dass das Logo genügend Abstand zu anderen Elementen hat, um nicht überladen zu wirken.

Unternehmen, die ihr Logo konsistent auf allen Kanälen einsetzen, erreichen eine Steigerung der Markenbekanntheit um durchschnittlich 23 %[8]. Diese Zahl zeigt, wie wichtig eine durchdachte und einheitliche Platzierungsstrategie ist.

Technische Anforderungen und Design-Spezifikationen

Für die Darstellung auf Websites sind SVG-Formate ideal, da sie verlustfrei skalierbar sind und auf allen Bildschirmgrössen gestochen scharf wirken. Für Retina-Displays solltest du zusätzlich Versionen mit einer Auflösung von 144 dpi oder höher bereitstellen[1].

Als Ergänzung eignen sich PNG-Dateien mit transparentem Hintergrund oder JPEG-Dateien für fotografische Elemente. Die Mindestauflösung für Webgrafiken sollte bei 72 dpi liegen.

Anwendung Format Auflösung Besonderheiten
Website-Header SVG, PNG 72-144 dpi Skalierbar, verschiedene Grössen
Favicon ICO, PNG 16×16 bis 512×512 px Vereinfachtes Design
Mobile Ansicht SVG, PNG 144 dpi+ Anpassung für mobile Geräte

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Barrierefreiheit. Das Logo sollte mit einem beschreibenden Alternativtext (alt-Attribut) versehen werden, damit es auch von Screenreadern erfasst werden kann. Zudem muss der Kontrast zwischen Logo und Hintergrund ausreichend sein, um die Lesbarkeit zu gewährleisten[8].

Optimiere die Dateigrösse des Logos, um schnelle Ladezeiten sicherzustellen, ohne die Qualität zu beeinträchtigen. SVG-Dateien sind hier oft die effizienteste Wahl, da sie in der Regel deutlich kleiner sind als Rastergrafiken. Diese technischen Standards sind besonders auf die Bedürfnisse des Schweizer Marktes abgestimmt.

Unterstützung durch firmafinden.ch

firmafinden.ch

Sobald die technische Umsetzung abgeschlossen ist, kann es sinnvoll sein, professionelle Hilfe hinzuzuziehen. firmafinden.ch bringt Schweizer Unternehmen mit lokalen Webdesignern und Branding-Experten zusammen, die mit den Anforderungen des Schweizer Marktes vertraut sind.

Beispielsweise kannst du über firmafinden.ch Anbieter wie GEWE GmbH – Webdesign & SEO an der Spitalackerstrasse 13 oder Büro Destruct an der Wasserwerkgasse 7 finden. Diese Spezialisten kennen nicht nur die technischen Details der Logo-Integration, sondern auch die Erwartungen und Bedürfnisse der Schweizer Kundschaft.

Der Vorteil lokaler Partner liegt in der direkten Kommunikation und ihrem Verständnis für regionale Besonderheiten. Sie können dein Logo für verschiedene Endgeräte optimieren und sicherstellen, dass alle technischen Standards eingehalten werden. Zudem unterstützen sie bei der Erstellung eines Corporate Design Manuals, das die konsistente Nutzung des Logos auf allen digitalen Kanälen gewährleistet.

Ein wichtiger Tipp: Kläre bei der Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern die Rechteübertragung schriftlich, um die volle Kontrolle über dein Logo zu behalten und rechtliche Konflikte zu vermeiden[4]. Professionelle Partner helfen dir auch dabei, alle notwendigen Dateiformate und Varianten bereitzustellen, die du für eine erfolgreiche Integration auf deiner Website benötigst.

Rechtlicher Schutz und Markenregistrierung in der Schweiz

Ein Logo bietet nur dann umfassenden rechtlichen Schutz, wenn es offiziell registriert ist. In der Schweiz können alle grafisch darstellbaren Zeichen als Marken eingetragen werden. Dazu zählen unter anderem Wörter wie Victorinox, Buchstabenkombinationen wie ABB, Logos, Symbole und sogar dreidimensionale Formen[5]. Für KMU bedeutet das: Sowohl das Firmenlogo als auch der Produktname können rechtlich abgesichert werden.

Die Markenregistrierung erfolgt über das Eidgenössische Institut für Geistiges Eigentum (IGE) und kann bequem online beantragt werden[5]. Eine registrierte Marke gewährt exklusive Nutzungsrechte innerhalb der Schweiz und schützt vor unbefugter Nutzung durch Mitbewerber[4][5]. Für Unternehmen, die ihre Identität langfristig sichern möchten, ist dieser Schritt unverzichtbar.

Kosten und Gebühren der Markenregistrierung

Die Registrierungskosten sind überschaubar: CHF 300.– für die erste Klasse und CHF 200.– für jede weitere Klasse[5]. Diese Gebühren sichern einen Schutz für 10 Jahre, der unbegrenzt verlängert werden kann.

Leistung Gebühr (CHF)
Markenregistrierung (1. Klasse) 300.–
Markenregistrierung (jede weitere Klasse) 200.–
Schutzdauer 10 Jahre (verlängerbar)

Zusätzlich zu den offiziellen Gebühren können Ausgaben für Markenrecherchen oder die Beratung durch Fachleute entstehen.

Markenrecherche und Konfliktprävention

Eine sorgfältige Markenrecherche ist essenziell, um teure Streitigkeiten zu vermeiden[4]. Wenn ein Logo einer bereits registrierten Marke ähnelt, drohen rechtliche Konflikte, die von Unterlassungsforderungen bis hin zu Rebranding-Kosten reichen können.

Die Recherche sollte das Schweizer Markenregister sowie internationale Datenbanken umfassen – besonders für Unternehmen, die online tätig sind oder eine Expansion ins Ausland planen. Das IGE bietet hierfür umfangreiche Online-Tools und Suchmöglichkeiten an[5].

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Zusammenarbeit mit externen Designern. Wenn ein Logo von einer Agentur oder einem Freelancer gestaltet wird, müssen die Eigentumsrechte schriftlich geklärt sein[4]. Der Vertrag sollte eindeutig regeln, wer die Rechte am finalen Design besitzt, wie die Vergütung erfolgt und was bei einem Projektabbruch passiert. Ohne klare Vereinbarungen können später Streitigkeiten über Nutzungsrechte und finanzielle Ansprüche entstehen.

Registrierungsprozess und Dokumentation

Die Registrierung über das IGE erfolgt vollständig online[5]. Nach Einreichung prüft das Institut die Anmeldung auf rechtliche Konformität und mögliche Konflikte mit bestehenden Marken. Dieser Prozess kann mehrere Monate in Anspruch nehmen.

Nach erfolgreicher Registrierung sollten KMU ihre Markenrechte aktiv nutzen und dokumentieren. Das bedeutet, die Marke konsequent für die eingetragenen Waren und Dienstleistungen einzusetzen und diese Nutzung durch Marketingmaterialien, Rechnungen oder Produktverpackungen nachzuweisen. Wird eine Marke über längere Zeit – in der Regel fünf Jahre oder mehr – nicht genutzt, kann sie gelöscht werden.

Ebenso wichtig ist die Überwachung des Marktes, um mögliche Rechtsverletzungen durch Konkurrenten frühzeitig zu erkennen. Bei unbefugter Nutzung sollte sofort gehandelt werden, um die eigenen Markenrechte zu schützen. Hierbei kann die Unterstützung durch lokale Experten hilfreich sein.

Professionelle Unterstützung finden

Wie bereits erwähnt, erleichtert firmafinden.ch die Suche nach passenden Fachleuten. Über das Verzeichnis können Schweizer Unternehmen Markenanwälte, Experten für geistiges Eigentum und Designagenturen in ihrer Region finden. Diese Spezialisten kennen sich mit den Feinheiten des Schweizer Markenrechts aus und begleiten KMU durch den gesamten Registrierungsprozess.

Der Vorteil lokaler Fachkräfte liegt in ihrer Vertrautheit mit den Schweizer Gegebenheiten und der Möglichkeit zur direkten Kommunikation. Sie helfen nicht nur bei der Anmeldung, sondern können auch ein umfassendes Corporate Design Manual erstellen, das die konsistente Nutzung der Marke auf allen Kanälen sicherstellt[2].

Die Investition in eine professionelle Markenregistrierung zahlt sich langfristig aus. Sie schützt nicht nur vor rechtlichen Problemen, sondern stärkt auch die Position am Markt und das Vertrauen der Kunden. Für KMU, die ihre Marke nachhaltig aufbauen möchten, ist die Registrierung des Logos ein entscheidender Schritt.

Fazit: Die wichtigsten Punkte für Schweizer KMU

Ein wirkungsvolles Logo vereint Präzision, rechtlichen Schutz und eine konsistente Markenbotschaft – drei entscheidende Faktoren für den Erfolg von Schweizer KMU. Es ist weit mehr als nur ein Symbol; es bildet das visuelle Fundament Ihres Unternehmens und prägt den ersten Eindruck, den potenzielle Kunden von Ihnen gewinnen. Gerade in der Schweiz, wo Vertrauen und lokale Reputation von grosser Bedeutung sind, kann ein durchdachtes Logo den Unterschied ausmachen.

Studien zeigen, dass KMU mit professionellem Corporate Design eine bis zu 23% höhere Markenbekanntheit erzielen können als Unternehmen ohne klare visuelle Identität[7]. Die Investition in ein hochwertiges Logodesign zahlt sich also aus. Doch was genau macht ein starkes Logo aus?

  • Einfachheit: Ein schlichtes und skalierbares Design stellt sicher, dass Ihr Logo in jeder Grösse und auf jedem Medium klar erkennbar bleibt. Ein universelles Logo bleibt im Gedächtnis und verschafft Ihnen einen Vorteil gegenüber der Konkurrenz.
  • Rechtlicher Schutz: Schützen Sie Ihr Logo, um Nachahmungen vorzubeugen. Gerade in der Schweiz, die laut Global Innovation Index 2025 weiterhin Innovationsführer bleibt, ist es wichtig, originelle Designs rechtlich abzusichern[4].
  • Konsistenz: Ein einheitlicher Markenauftritt über alle Kanäle hinweg stärkt Ihre Wirkung. Ein Logo-Handbuch mit klaren Richtlinien sorgt dafür, dass Ihr Logo auf der Website, in Social Media, auf Geschäftsunterlagen und überall sonst professionell und einheitlich erscheint[8].

Der nächste Schritt

Wenn Sie auf der Suche nach einem erfahrenen Designer sind, bietet firmafinden.ch eine ideale Plattform. Hier finden Sie Fachleute, die nicht nur kreativ arbeiten, sondern auch die rechtlichen und marktspezifischen Anforderungen in der Schweiz kennen.

Definieren Sie Ihre Markenidentität, analysieren Sie Ihre Mitbewerber und prüfen Sie das Schweizer Markenregister. Mit der richtigen Unterstützung – beispielsweise über firmafinden.ch – können Sie ein Logo entwickeln, das Ihre Marke stärkt und langfristig schützt. Ein gut gestaltetes Logo ist keine einmalige Ausgabe, sondern eine Investition in die Zukunft Ihres Unternehmens. Es zahlt sich jedes Mal aus, wenn Kunden Ihre Marke erkennen und ihr Vertrauen schenken.

FAQs

Warum sollte ein Logo beim Eidgenössischen Institut für Geistiges Eigentum (IGE) rechtlich geschützt werden?

Ein Logo rechtlich schützen zu lassen, bringt klare Vorteile für Ihr Unternehmen mit sich. Durch die Registrierung beim Eidgenössischen Institut für Geistiges Eigentum (IGE) erhalten Sie das alleinige Recht, Ihr Logo in der Schweiz zu nutzen. So können Sie sicherstellen, dass niemand Ihr Design kopiert oder ohne Ihre Zustimmung verwendet.

Darüber hinaus trägt ein geschütztes Logo zur Stärkung Ihrer Marke bei. Es signalisiert Professionalität und schafft Vertrauen bei Kunden sowie Geschäftspartnern. Damit investieren Sie in die langfristige Sicherheit und den Wiedererkennungswert Ihres Unternehmens.

Welche technischen Anforderungen muss ein Logo erfüllen, damit es auf verschiedenen Plattformen optimal dargestellt wird?

Ein Logo sollte so gestaltet sein, dass es auf allen Plattformen klar und professionell wirkt. Dabei spielen einige technische Anforderungen eine entscheidende Rolle:

  • Vektorformat: Speichern Sie das Logo als Vektorgrafik wie SVG oder EPS. So bleibt die Qualität selbst bei starker Vergrösserung erhalten.
  • Farbsysteme: Nutzen Sie RGB für digitale Anwendungen und CMYK für Druckmaterialien, um die Farben korrekt wiederzugeben.
  • Grösse und Auflösung: Bereiten Sie das Logo in verschiedenen Grössen vor – sei es für Social-Media-Profile, Websites oder Druckprodukte. Digitale Versionen sollten mindestens 72 dpi aufweisen, während Druckversionen mit 300 dpi erstellt werden sollten.
  • Transparenter Hintergrund: Speichern Sie das Logo mit transparentem Hintergrund, etwa als PNG-Datei. Dadurch lässt es sich flexibel auf unterschiedlichsten Hintergründen einsetzen.

Ein durchdachtes Logo überzeugt nicht nur optisch, sondern ist auch technisch vielseitig einsetzbar, damit es auf allen Plattformen perfekt zur Geltung kommt.

Wie können KMU sicherstellen, dass ihr Logo einheitlich auf allen Plattformen verwendet wird?

KMU können sicherstellen, dass ihr Logo einheitlich verwendet wird, indem sie detaillierte Designrichtlinien festlegen. Diese sollten klare Angaben zu Farben, Schriftarten, Grössen und der korrekten Platzierung des Logos enthalten.

Um die Einhaltung dieser Vorgaben zu gewährleisten, ist es entscheidend, die Richtlinien sowohl den Mitarbeitenden als auch externen Partnern leicht zugänglich zu machen. Zudem sollten hochwertige Dateiformate wie SVG oder PNG verwendet werden, um sicherzustellen, dass das Logo auf allen Medien in bester Qualität dargestellt wird.

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