Ein Gerüst ist bei Renovationen ab 3 Metern Höhe Pflicht. Es sorgt für Sicherheit, Effizienz und erleichtert Arbeiten an Fassaden und Dächern. Die Kosten hängen von Typ, Grösse und Dauer ab, liegen aber meist zwischen CHF 12.– und CHF 20.– pro m². Wählen Sie lokale Anbieter, um Transportkosten zu sparen und regionale Anforderungen zu erfüllen.
Wichtige Punkte:
- Sicherheit: SUVA-Vorgaben verlangen ab 3 Metern ein Fassadengerüst.
- Kosten: Grundmiete (2–4 Wochen) ab CHF 12.–/m², Montage CHF 4.– bis CHF 10.–/m².
- Lokale Anbieter: Kürzere Lieferzeiten und Expertise für spezielle Gebäude.
- Planung: Frühzeitig buchen, wetterbedingte Verzögerungen einplanen.
- Gerüsttypen: Fassadengerüst, Dachgerüst oder mobile Lösungen je nach Bedarf.
- Zusatzkosten: Transport, Schutznetze und Versicherung beachten.
- Miete oder Kauf: Miete lohnt sich für Projekte unter 12 Wochen.
Ein zuverlässiger Anbieter wie die KUGE Bau AG bietet transparente Offerten und sorgt für termingerechte und sichere Lösungen. Plane dein Projekt sorgfältig, um unnötige Kosten und Verzögerungen zu vermeiden.

Gerüst-Kosten und Typen im Vergleich für Schweizer Eigenheime
Was Sie bei der Gerüstwahl beachten sollten
Die Wahl des richtigen Gerüsts hängt von entscheidenden Faktoren wie Sicherheit und Kosten ab. Sicherheit hat dabei oberste Priorität. Stellen Sie sicher, dass das Gerüst den SUVA-Vorgaben entspricht. Dazu gehören Diagonalverstrebungen, Fassadenverankerungen und die ausschliessliche Nutzung von Bauteilen desselben Herstellers [1]. Ebenso wichtig ist das Fachwissen des lokalen Anbieters.
Die regionale Expertise eines Anbieters kann einen grossen Unterschied machen. Lokale Firmen kennen die speziellen baulichen Anforderungen – sei es bei historischen Altbauten oder modernen Einfamilienhäusern – und können passende Lösungen anbieten, wie Spezialgerüste für Stützmauern oder Hanglagen [1][3]. Zudem profitieren Sie von kürzeren Lieferzeiten von nur 2 bis 3 Tagen und sparen durch geringere Transportkosten [1][4].
Auch die Kosten spielen eine grosse Rolle. Berücksichtigen Sie dabei die Grundmiete (meistens für 2–4 Wochen), die Montage durch Fachpersonal, Transportkosten und mögliche Zusatzleistungen wie Schutznetze. Bei einer Gerüsthöhe von über 3 Metern ist die Montage durch Fachkräfte zwingend vorgeschrieben [1]. Für längere Mietzeiträume wird es günstiger: Nach den ersten Wochen sinken die Mietkosten oft erheblich [4][8].
«Viele wissen noch nicht, dass Gerüste verschiedener Hersteller aus Sicherheitsgründen niemals kombiniert werden dürfen.» – Ulrich Rüger, Leiter Gerüstbau-Abteilung, Volken Group [1]
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Bodentragfähigkeit am Aufstellort. Instabile Untergründe erfordern den Einsatz von Lastverteilungsplatten, die zusätzliche Kosten von CHF 15.– bis CHF 30.– pro Spindelfuss verursachen können [8]. Vergessen Sie ausserdem nicht, Ihre Gebäude- und Hausratversicherung über das Gerüst zu informieren, da dieses das Einbruchrisiko erhöht [8].
1. SUVA-Sicherheitsstandards sind Pflicht
In der Schweiz gelten strikte Vorschriften für den Gerüstbau. Seit dem 1. Januar 2022 ist die überarbeitete Bauarbeitenverordnung in Kraft. Jede Baustelle muss seither ein schriftliches Sicherheitskonzept vorweisen, das alle Schutzmassnahmen detailliert beschreibt [10]. Diese Regelung verlangt eine sorgfältige Planung und Umsetzung, um Sicherheitsrisiken zu minimieren.
Das bedeutet auch klare technische Vorgaben für Gerüste: Sobald die Arbeitshöhe 3 Meter überschreitet, ist ein Fassadengerüst zwingend erforderlich [1]. Dieses muss diagonal abgestützt sein, um ein Umkippen zu verhindern, und durch spezielle Verankerungen sicher an der Fassade befestigt werden [1].
Die Einhaltung dieser Standards schützt nicht nur die Arbeiter, sondern bewahrt auch vor teuren Baustopps. Werden die Vorschriften missachtet, kann die SUVA die Arbeiten unverzüglich einstellen – eine Massnahme, die erhebliche Verzögerungen und Kosten nach sich ziehen kann [10]. Zudem drohen rechtliche Konsequenzen: Bei grober Fahrlässigkeit, etwa wenn aus Kostengründen auf notwendige Sicherheitsmassnahmen verzichtet wird, kann die Berufshaftpflichtversicherung im Schadensfall die Deckung verweigern [10].
Um Sicherheitsrisiken weiter zu reduzieren, sollten ausschliesslich Bauteile desselben Herstellers verwendet und das Gerüst in der richtigen Distanz zur Fassade montiert werden [1]. Als Bauherr haben Sie zudem das Recht, das schriftliche Sicherheitskonzept einzusehen – nutzen Sie dieses Recht, um sich abzusichern.
2. Lokale Expertise zählt in der Region Bern
Die Region Bern stellt besondere Anforderungen an Gerüstlösungen. Regionales Know-how ist hier unverzichtbar, da die baulichen Gegebenheiten von Ort zu Ort stark variieren. Diese Vielfalt bringt Herausforderungen mit sich, die spezifisches Fachwissen erfordern.
Ein gutes Beispiel ist die UNESCO-geschützte Berner Altstadt. Ihre mittelalterliche Architektur mit Lauben, historischen Brunnen und engen Kopfsteinpflastergassen verlangt nach speziell angepassten Gerüstlösungen [12]. Hier müssen Gerüste so aufgebaut werden, dass die Lauben weiterhin zugänglich bleiben – eine Aufgabe, die nur erfahrene Anbieter mit Kenntnissen der Innenstadt meistern können.
Auch denkmalgeschützte Gebäude wie das Bundeshaus erfordern besonderes Fingerspitzengefühl. Lokale Anbieter wissen, wie man Gerüste installiert, ohne die empfindlichen Fassaden zu beschädigen, und sind mit den strengen Vorgaben der Denkmalpflege bestens vertraut [7][11]. Hinzu kommt die regionale Eigenheit der Bauernhof-Umbauten, die immer beliebter wird. Diese Projekte bringen oft Herausforderungen wie grosse Vordächer oder alte Holzkonstruktionen mit sich, die spezielle Gerüstlösungen erfordern [11].
Das Wetter ist ein weiterer entscheidender Faktor. Im Berner Oberland müssen Gerüste das ganze Jahr über extremen Witterungsbedingungen standhalten [7]. Erfahrene Anbieter wissen, wann Schneelasten in den Berggebieten kritisch werden, und berücksichtigen bei den durchschnittlichen Sommertemperaturen von 25 °C die Materialausdehnung von Metallgerüsten [12].
Praxistipp: Entscheiden Sie sich für einen Anbieter, der die Vorschriften der Gebäudeversicherung Bern (GVB) genau kennt, insbesondere in Bezug auf Brandschutzauflagen, und der flexibel auf wetterbedingte Änderungen reagieren kann [7].
3. Montage- und Abbau-Termine rechtzeitig planen
Eine präzise Zeitplanung ist nicht nur für die Sicherheit und die Kostenkontrolle wichtig, sondern auch für einen störungsfreien Ablauf Ihrer Renovation. Während Standard-Mietgerüste in der Regel innerhalb von 2 bis 3 Tagen verfügbar sind, können spezielle Gerüstkomponenten bis zu 20 Arbeitstage Lieferzeit erfordern [1]. Um Transport und Montage reibungslos zu organisieren, sollten Sie frühzeitig buchen [4].
Die meisten Mietverträge decken eine Grundmiete von 2 bis 4 Wochen ab. Jede Verlängerung schlägt mit zusätzlichen Kosten von CHF 0.40 bis CHF 1.40 pro m² und Woche zu Buche. Es empfiehlt sich, einen Puffer von 10–15 % für wetterbedingte Verzögerungen einzuplanen, da starker Wind oder Regen die Montage und den Abbau beeinträchtigen können [8][4].
«Unabhängig davon, ob ein Gerüst für kurze Zeit oder für Monate aufgestellt wird, ist in jedem Fall eine gewissenhafte und erschöpfende Vorarbeit erforderlich», erklärt Ulrich Rüger, Leiter der Gerüstabteilung der Volken Group [1].
Bevor Sie den Abbau-Termin festlegen, holen Sie von allen beteiligten Handwerkern – insbesondere Malern oder Dachdeckern – eine schriftliche Bestätigung ein, dass ihre Arbeiten abgeschlossen sind. So vermeiden Sie unnötige Verlängerungsgebühren. Sollten sich Änderungen im Renovationsplan ergeben, informieren Sie Ihren Gerüstanbieter umgehend. Professionelle Anbieter wie die KUGE Bau AG sind flexibel und passen ihre Logistik entsprechend an.
Eine durchdachte Planung sorgt dafür, dass Ihre Renovationsarbeiten reibungslos verlaufen und das Gerüst optimal auf Ihre Bauvorhaben abgestimmt ist.
4. Gerüsttyp auf Ihr Gebäude abstimmen
Jedes Bauprojekt erfordert ein sorgfältig ausgewähltes Gerüst, das sich an der Höhe, Form und den Anforderungen der Renovationsarbeiten orientiert. Laut SUVA ist beispielsweise ab einer Arbeitshöhe von 3 Metern ein Fassadengerüst Pflicht [1]. Die Wahl des richtigen Gerüstes ist daher entscheidend, um sowohl Sicherheit als auch Effizienz zu gewährleisten.
Für Einfamilienhäuser mit geraden Fassaden bietet sich ein Rahmengerüst, auch Fassadengerüst genannt, an. Diese vorgefertigten Systeme sind schnell zu montieren und eignen sich ideal für Arbeiten wie Malen, Verputzen oder Dämmen. Ein Beispiel dafür ist das Standard-Fassadengerüst Unitac 70/100, das bis zu einer Höhe von 24 Metern genutzt werden kann und eine Traglast von bis zu 6 KN/m² hat [6].
Wenn ausschliesslich Dacharbeiten wie die Installation von Solaranlagen oder Reparaturen an Dachziegeln anstehen, reicht ein spezielles Dachgerüst, etwa ein RSS-System, vollkommen aus [3]. Für Mehrfamilienhäuser mit komplexeren Strukturen, verschachtelten Grundrissen oder Rundungen sind modulare Systeme wie Ringlock-Gerüste besonders geeignet. Sie bieten eine hohe Flexibilität und Tragfähigkeit, um auch anspruchsvolle Bauvorhaben sicher umzusetzen [13].
Die Bedeutung von Spezialgerüsten in herausfordernden Situationen unterstreicht die Volken Group:
«Spezialgerüste sind immer dann gefragt, wenn schwierige Grundrisse, verschachtelte Architekturen oder erhöhte Sicherheitsanforderungen zu berücksichtigen sind» [1].
Für Innenarbeiten oder kleinere Projekte, wie die Reinigung von Dachrinnen, sind mobile Gerüste auf Rollen eine praktische Lösung [4]. Bei sehr hohen Gebäuden oder Brücken kommen hingegen Hängegerüste zum Einsatz, die vom Dach abgehängt werden und so auch schwer zugängliche Bereiche sicher erreichbar machen [4].
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5. Alle Kostenfaktoren verstehen
Neben der Planung der Montage- und Abbau-Termine ist es entscheidend, alle anfallenden Kosten genau im Blick zu behalten. Die Mietkosten für ein Gerüst setzen sich aus mehreren Komponenten zusammen, die oft unterschätzt werden. Der Grundpreis für ein Standard-Fassadengerüst liegt je nach Basisperiode (2 bis 4 Wochen) zwischen CHF 12.– und CHF 20.– pro m², während die Montage und Demontage zusätzlich CHF 4.– bis CHF 10.– pro m² kosten. Für ein typisches Einfamilienhaus mit einer Fassadenfläche von 100 m² ergeben sich somit Gesamtkosten von etwa CHF 1’700.– bis CHF 1’900.– [8]. Doch diese Basispreise bilden nur den Ausgangspunkt, denn zusätzliche Kosten kommen häufig hinzu.
Transport- und Sicherheitskosten können den Endpreis erheblich beeinflussen. So verlangen regionale Anbieter im Raum Bern für den Transport meist CHF 150.– bis CHF 250.–, bei grösseren Entfernungen sogar bis zu CHF 500.–. Auch Sicherheitsausstattungen wie Staubschutznetze (CHF 2.– bis CHF 5.– pro m²) oder Wetterschutzdächer (CHF 19.– bis CHF 33.– pro Laufmeter) können schnell 30 % bis 50 % der Gesamtkosten ausmachen [8].
Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Belastbarkeit des Gerüsts, die sogenannte Lastklasse. Für einfache Malerarbeiten reicht in der Regel Lastklasse 3 (200 kg/m²) aus. Höher belastbare Gerüste, die etwa für Maurerarbeiten oder Dachsanierungen benötigt werden, verursachen jedoch Mehrkosten von 20 % bis 50 % pro zusätzlicher Stufe. Interessant: Bei längerer Mietdauer sinken die wöchentlichen Kosten oft auf nur CHF 0.40 bis CHF 1.40 pro m² [8].
Zusätzlich können Gebühren anfallen, wenn das Gerüst auf öffentlichem Grund steht. In Bern beispielsweise werden hierfür Sondernutzungsgebühren erhoben [8]. Zudem sollten Sie Ihre Gebäudeversicherung informieren, da ein Gerüst das Einbruchrisiko erhöht und den Versicherungsschutz beeinflussen kann [14].
Um unerwartete Kosten zu vermeiden, ist es ratsam, eine detaillierte Offerte mit allen Einzelposten einzuholen. Lokale Anbieter, wie die KUGE Bau AG, bieten oft transparente Angebote und garantieren termingerechte sowie SUVA-konforme Arbeiten. Das gibt Ihnen nicht nur finanzielle Sicherheit, sondern auch die Gewissheit, auf Qualität zu setzen.
6. Mieten oder Kaufen: Was ist sinnvoll?
Ob Sie ein Gerüst mieten oder kaufen sollten, hängt vor allem von der Dauer Ihres Projekts ab. Eine einfache Faustregel: Für Renovationen, die nicht länger als 12 Wochen dauern, ist Mieten meist die günstigere Option[15]. Zum Beispiel kostet die Miete eines Gerüsts für ein Einfamilienhaus etwa CHF 1’700.– bis CHF 1’900.– für vier Wochen. Damit sparen Sie sich die Anschaffungskosten, Lagerung und Wartung. Bei längeren oder wiederkehrenden Projekten kann es jedoch sinnvoll sein, über einen Kauf nachzudenken.
Wie bereits erwähnt, spielen Sicherheitsstandards und Kosten eine zentrale Rolle bei der Entscheidung. Eine gründliche Kosten-Nutzen-Analyse ist daher unverzichtbar. Der Kauf lohnt sich vor allem, wenn das Gerüst über mehrere Jahre hinweg regelmässig genutzt wird – etwa bei mehreren Immobilien oder als Handwerksbetrieb[14, 31]. Ein gebrauchtes Stahlgerüst für rund 1’000 m² kostet ungefähr CHF 18’000.–. Zu diesem Betrag kommen jedoch noch Lagerkosten, Transportaufwand und die Pflicht zur regelmässigen Wartung hinzu[9]. Zudem schreibt die SUVA bei Montagen über 3 Meter den Einsatz zertifizierter Fachkräfte vor[1].
Das Mieten bietet hingegen ein Rundum-Sorglos-Paket. Wartung, Sicherheitsprüfungen, Transport und fachgerechte Montage sind in der Regel inklusive[4]. Sie sparen Lagerplatz und können flexibel zwischen verschiedenen Gerüsttypen wählen[5, 31].
Ein weiterer Vorteil der Miete: Nach der Grundmietzeit sinken die wöchentlichen Kosten erheblich – auf nur CHF 0.40 bis CHF 1.40 pro m²[8]. Das macht längere Projekte finanziell überschaubarer. Allerdings sollten Sie mögliche Zusatzkosten wie Reinigungsgebühren oder Kautionen im Voraus mit dem Anbieter klären, um unangenehme Überraschungen zu vermeiden[15].
7. Professionelle Offerten und Beratung einholen
Eine kompetente Beratung ist der Schlüssel, um Sicherheit und Effizienz bei Bauprojekten zu gewährleisten. Wie bei erfahrenen Anbietern wie KUGE Bau AG sichtbar wird, hilft eine fundierte Beratung dabei, Kosten im Griff zu behalten. Fachleute können potenzielle Risiken frühzeitig erkennen und präzise Offerten erstellen. Die Volken Group bringt es treffend auf den Punkt:
„Das Vorgehen kann erst definiert und mögliche Probleme identifiziert und beseitigt werden, wenn die Struktur im Detail bekannt ist" [1].
Gerade bei komplexen Renovationen ist ein Vor-Ort-Besuch durch einen Experten unverzichtbar, um alle Details zu erfassen.
Damit eine Offerte genau auf Ihr Projekt zugeschnitten ist, sollten Sie dem Anbieter möglichst viele relevante Informationen zur Verfügung stellen. Dazu gehören: die exakte Gebäudehöhe, die bearbeitete Fläche in Quadratmetern, die Art der geplanten Arbeiten (z. B. Malerarbeiten oder Dachsanierung), die Bodenbeschaffenheit (z. B. Hanglage oder weicher Untergrund), mögliche Hindernisse wie Bäume oder Zäune und die geschätzte Projektdauer. Auch Skizzen oder Baupläne sind hilfreich, um die Kalkulation zu erleichtern [1]. Diese Angaben tragen zudem dazu bei, dass alle SUVA-Vorgaben eingehalten werden.
Experten überprüfen systematisch mögliche Risiken, wie etwa Hochspannungsleitungen oder Kranbereiche [1][5]. Fragen Sie nach einem „Sorglos-Paket“, das Leistungen wie Transport, Montage, Demontage und Sicherheitsprüfungen umfasst [1]. In der Region Bern bieten Anbieter wie KUGE Bau AG solche Komplettlösungen an. Sie arbeiten termingerecht, berücksichtigen regionale Gegebenheiten und sind bei Bedarf schnell erreichbar. So stellen Sie sicher, dass Ihr Projekt pünktlich und SUVA-konform umgesetzt wird – und profitieren gleichzeitig von den Vorteilen einer Rundum-Lösung.
Gerüstarten im Vergleich
Die Wahl des richtigen Gerüsts ist entscheidend für den Erfolg Ihres Renovationsprojekts. Standard-Fassadengerüste bieten sicheren Zugang zur gesamten Gebäudeaussenseite und erreichen Höhen von 3 bis über 24 Meter [6]. Die Kosten für ein komplettes Paket, inklusive Montage und Transport, bewegen sich zwischen CHF 12.– und CHF 20.– pro m² [8].
Für reine Dacharbeiten sind Dachgerüste eine praktische und kostensparende Lösung. Wie die Volken Group erklärt:
„Mit dem RS-System muss nicht das ganze Gebäude eingerüstet werden, der Fokus liegt einzig auf dem Dach. Das spart sowohl Zeit als auch Aufwand" [2].
Diese Gerüste sind ideal für Dachsanierungen, die Montage von Solaranlagen oder Arbeiten an Dachrinnen. Zudem benötigen sie deutlich weniger Platz rund um das Gebäude [2].
Falls Flexibilität gefragt ist, kommen mobile Rollgerüste ins Spiel. Mit Mietkosten von CHF 115.– bis CHF 210.– pro Woche [8] eignen sie sich für Arbeiten bis zu einer Höhe von etwa 12 Metern. Sie sind besonders nützlich für Deckenarbeiten oder Projekte, bei denen der Standort häufig gewechselt wird [4]. Nach der ersten Mietperiode von 2 bis 4 Wochen reduzieren sich die Folgekosten auf nur noch CHF 0.40 bis CHF 1.40 pro m² und Woche [8].
Die Wahl des richtigen Gerüsttyps hängt von Faktoren wie Höhe, Fläche und Projektdauer ab. Berücksichtigen Sie Eigenschaften, Kosten und Einsatzbereiche, um die passende Lösung zu finden. Ein Fachmann kann vor Ort die Gegebenheiten prüfen und wichtige Aspekte wie die Bodenbeschaffenheit oder potenzielle Hindernisse in die Entscheidung einbeziehen.
Fazit
Die Wahl des richtigen Gerüsts ist entscheidend für den Erfolg Ihres Renovationsprojekts – sei es in Bezug auf Sicherheit, Kosten oder die Umsetzung. Laut SUVA ist ab einer Höhe von 3 Metern ein Fassadengerüst Pflicht [1]. Diese Sicherheitsvorgaben bilden die Grundlage für eine präzise und zuverlässige Kostenplanung.
Rechnen Sie mit Mietkosten zwischen CHF 12.– und CHF 20.– pro m², zuzüglich der Kosten für Montage, Demontage und Transport. Vergessen Sie dabei nicht, Faktoren wie die Bodenbeschaffenheit und die benötigte Lastklasse zu berücksichtigen. Es ist sinnvoll, einen Puffer von 10–15 % einzuplanen [8]. Neben der Einhaltung von Sicherheitsstandards ist auch lokales Know-how ein wichtiger Aspekt, der sich positiv auf die Effizienz und die Kosten auswirken kann.
Ein regionaler Partner wie die KUGE Bau AG bietet nicht nur SUVA-konforme und termingerechte Arbeiten, sondern punktet auch mit direkter Erreichbarkeit und umfassender Erfahrung vor Ort.
Um unnötige Kosten durch nachträgliche Anpassungen zu vermeiden, empfiehlt sich eine fachkundige Begutachtung Ihres Projekts im Vorfeld. Eine Vor-Ort-Besichtigung erfasst wichtige Details wie die Gebäudegeometrie, Zufahrtswege und mögliche Hindernisse und sorgt so für eine reibungslose Planung [8]. Für eine unverbindliche Beratung können Sie KUGE Bau AG unter info@kugebau.ch kontaktieren oder die Website https://kugebau.ch besuchen.
FAQs
Welche Faktoren bestimmen die Gerüstkosten bei der Renovation eines Eigenheims?
Die Kosten für ein Gerüst bei der Renovation eines Eigenheims können stark variieren, da sie von mehreren Faktoren abhängen. Einer der wichtigsten Aspekte ist der Umfang des Projekts. Die Grösse des Hauses, die Höhe des Gebäudes und die Länge der Fassade bestimmen, wie viel Material benötigt wird und wie lange der Auf- und Abbau dauert. Mit zunehmender Grösse und Höhe steigen auch die Kosten.
Ein weiterer entscheidender Faktor ist die Nutzungsdauer. Je länger das Gerüst benötigt wird, desto höher fallen die Miet- oder Leasingkosten aus. Dazu kommen oft zusätzliche Ausgaben für Transport und Wartung. Auch die Art des Gerüsts spielt eine Rolle: Einfachere Systeme sind günstiger, während komplexere Varianten zwar teurer, dafür aber häufig schneller aufzubauen sind.
Die Standortbedingungen und die Zugänglichkeit des Gebäudes können ebenfalls die Gesamtkosten beeinflussen. Enge Platzverhältnisse, unebenes Gelände oder schwer zugängliche Fassaden erfordern mehr Aufwand und treiben die Kosten in die Höhe.
Schliesslich dürfen die Sicherheitsvorschriften, wie die Einhaltung der SUVA-Standards, nicht ausser Acht gelassen werden. Diese Vorschriften machen zusätzliche Prüfungen und Sicherungsmassnahmen notwendig. Auch wenn dies mit zusätzlichen Kosten verbunden ist, sind sie unerlässlich, um die Sicherheit zu gewährleisten und Haftungsrisiken zu vermeiden.
Warum sollte ich für den Gerüstbau einen Anbieter aus der Region wählen?
Ein Anbieter aus Ihrer Region bringt klare Vorteile mit sich: Kürzere Anfahrtswege bedeuten weniger Zeitaufwand und geringere Kosten. Oft kann das Gerüst sogar kurzfristig geliefert und aufgebaut werden – manchmal noch am selben Tag. Das ist besonders praktisch, wenn es zu spontanen Änderungen kommt.
Darüber hinaus sind lokale Firmen mit den schweizerischen Bauvorschriften und den SUVA-Sicherheitsstandards bestens vertraut. Das sorgt für eine fachgerechte und gesetzeskonforme Montage, die das Risiko von Unfällen und möglichen Haftungsfragen deutlich reduziert.
Ein weiterer Vorteil ist die persönliche Betreuung in Ihrer Muttersprache. Mit einem regionalen Anbieter profitieren Sie von einer schnellen Erreichbarkeit und einem tiefen Verständnis für die Besonderheiten Ihrer Region. Das macht die Zusammenarbeit nicht nur effizient, sondern auch angenehm und unkompliziert.
Wann lohnt es sich, ein Gerüst zu mieten statt zu kaufen?
Das Mieten eines Gerüsts ist eine praktische Lösung, besonders wenn Bau- oder Renovierungsarbeiten nur einmalig oder selten anfallen. Ob Fassadenreinigung, Dachrinnenwartung oder kleinere Malerarbeiten – durch das Mieten entfallen hohe Anschaffungskosten und der Aufwand für die Lagerung. Nach Abschluss der Arbeiten geben Sie das Gerüst einfach zurück.
Ein weiterer Vorteil liegt in der finanziellen und organisatorischen Flexibilität: Keine grossen Investitionen, schnelle Verfügbarkeit und oft sind Wartung sowie Sicherheitsprüfungen bereits im Mietpreis enthalten. Für private Hausbesitzer oder gelegentliche Projekte ist das Mieten daher meist die unkompliziertere und günstigere Option. Wer hingegen das Gerüst regelmässig über einen längeren Zeitraum benötigt, sollte überlegen, ob ein Kauf langfristig sinnvoller ist.




