Die Wahl eines passenden Zahlungssystems ist für KMU in der Schweiz entscheidend. Es geht um Effizienz, Kostenkontrolle und Kundenzufriedenheit. Dieser Artikel stellt die besten 9 Systeme vor, die den Anforderungen von Schweizer KMU gerecht werden, darunter TWINT, Kreditkarten, PostFinance Card, eBill und PayPal. Besonders wichtig: Ab dem 21. November 2025 wird die Nutzung strukturierter Adressen (Typ S) bei QR-Rechnungen verpflichtend. Unternehmen sollten ihre Zahlungsprozesse rechtzeitig modernisieren, um Zahlungsausfälle zu vermeiden.
Die wichtigsten Punkte:
- TWINT: Lokale Lösung mit hoher Akzeptanz und günstigen Gebühren.
- Visa/Mastercard: International einsetzbar, ideal für E-Commerce.
- Payrexx: Cloudbasierte Plattform mit über 200 Zahlungsmethoden.
- PostFinance Card: Lokale Debitkarte mit einfacher Integration.
- eBill: Digitale Rechnungsstellung, ab Mitte 2025 mit Direct Debit.
- PayPal: Perfekt für internationale Transaktionen.
- SEPA-Überweisungen: Günstige Euro-Zahlungen im europäischen Raum.
- Yuh, Neon, CSX: Mobile Banking-Apps mit niedrigen Kosten.
- firmafinden.ch: Plattform zur Steigerung der digitalen Präsenz.
Fazit: Die Kombination aus modernen Systemen wie TWINT, eBill und Kreditkarten bietet KMU die Flexibilität, um Kundenbedürfnisse zu erfüllen und die eigene Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.
Digital bezahlen leicht gemacht: Was Ihr über die beliebtesten Zahlungsmethoden wissen solltet| BKB
1. TWINT
TWINT ist das führende mobile Zahlungssystem in der Schweiz und hat sich bei KMU als unverzichtbare Lösung etabliert. Mit über 5 Millionen aktiven Nutzerinnen und Nutzern sowie mehr als 386 Millionen Transaktionen allein im Jahr 2023 prägt TWINT die Schweizer Zahlungslandschaft massgeblich[5]. Unterstützt von allen grossen Schweizer Banken, bietet TWINT eine lokale Alternative zu internationalen Zahlungsanbietern. Im Folgenden wird aufgezeigt, wie TWINT den Alltag von KMU in der Schweiz bereichert.
Verfügbarkeit in der Schweiz
TWINT punktet mit einer beeindruckenden Reichweite. Es ist flächendeckend in der gesamten Schweiz verfügbar – von grossen Städten bis hin zu abgelegenen Regionen. Bereits über 80’000 Händler, von kleinen Dorfläden bis zu grossen Einzelhandelsketten, akzeptieren TWINT-Zahlungen[5]. Diese breite Akzeptanz macht TWINT zu einer vertrauten und praktischen Wahl für viele Kunden. Besonders bemerkenswert: Die Nutzung wächst jährlich zweistellig, insbesondere bei kleineren Beträgen im stationären Handel und im E-Commerce[5].
Kostenstruktur für KMU
Die Gebührenstruktur von TWINT ist speziell auf die Bedürfnisse von KMU abgestimmt. Die Transaktionsgebühren liegen zwischen 1,3 % und 1,5 %, abhängig vom Anbieter und dem Umsatz[5]. Zudem gibt es keine monatlichen Grundgebühren, wenn TWINT ausschliesslich für Zahlungen genutzt wird. Viele Schweizer Banken bieten spezielle Pakete an, die bei höheren Transaktionsvolumina zu günstigeren Konditionen führen. Ein Vergleich der Angebote lohnt sich, um die kosteneffizienteste Lösung zu finden[5].
Integrationsmöglichkeiten (Online/Offline)
TWINT überzeugt auch durch seine vielseitigen Integrationsmöglichkeiten. Für Online-Shops stehen Plugins für Plattformen wie Shopify, WooCommerce oder Magento bereit. Alternativ ist eine direkte API-Integration möglich[6]. Im stationären Handel kann TWINT über kompatible Zahlungsterminals, QR-Codes oder mobile Geräte genutzt werden. Besonders praktisch für kleinere Betriebe und Vereine: Ein einfacher QR-Code auf Papier ermöglicht Zahlungen, ohne dass teure Hardware erforderlich ist[6].
Sicherheit und Zuverlässigkeit
Sicherheit und Zuverlässigkeit stehen bei TWINT an oberster Stelle. Das System setzt auf mehrschichtige Sicherheitsmassnahmen wie Zwei-Faktor-Authentifizierung, verschlüsselte Transaktionen und eine Echtzeit-Betrugsüberwachung[6]. Als Schweizer Lösung erfüllt TWINT die strengen nationalen Finanzgesetze und Datenschutzanforderungen. Alle Transaktionsdaten werden ausschliesslich in der Schweiz gespeichert, was höchste Datensicherheitsstandards garantiert. Ausserdem erfolgen alle Zahlungen in CHF, wodurch Umrechnungsgebühren und versteckte Kosten entfallen[5].
2. Visa/Mastercard (Kreditkarten)

Visa und Mastercard setzen auf bewährte internationale Technologien, um Schweizer KMU optimal zu unterstützen. Diese beiden Kreditkarten sind die am häufigsten genutzten in der Schweiz und werden von fast allen grossen Einzelhändlern, Dienstleistern sowie zahlreichen KMU akzeptiert. Mit einer Akzeptanzrate von über 90 % im Detailhandel bieten sie eine solide Basis für Unternehmen, die Kunden sowohl im Inland als auch international bedienen möchten. Im Jahr 2023 wurden in der Schweiz etwa 1,2 Milliarden Transaktionen mit Debit- und Kreditkarten abgewickelt, was einem Gesamtvolumen von über CHF 80 Milliarden entspricht[5].
Verfügbarkeit in der Schweiz
Visa und Mastercard sind in der Schweiz nahezu überall verfügbar. Fast alle grossen Einzelhändler, Dienstleister und viele KMU akzeptieren diese Zahlungsmethoden – sowohl in ihren Ladengeschäften als auch in ihren Online-Shops. Die Schweiz gehört zu den Ländern mit der höchsten Kreditkartendichte in Europa, was diese Systeme insbesondere für den Online-Handel und internationale Transaktionen attraktiv macht.
Kostenstruktur für KMU
Die Gebührenstruktur kann zwar komplex erscheinen, doch KMU profitieren von der globalen Reichweite dieser Zahlungsmethoden. Typischerweise zahlen Schweizer KMU Transaktionsgebühren zwischen 1,0 % und 2,5 % des Betrags sowie eine feste Gebühr von etwa CHF 0,10 bis CHF 0,30 pro Transaktion. Zusätzlich fallen monatliche Terminalmieten zwischen CHF 10 und CHF 50 sowie einmalige Einrichtungsgebühren von CHF 0 bis CHF 300 an, abhängig vom Anbieter und dem Transaktionsvolumen[5].
Integrationsmöglichkeiten (Online/Offline)
Visa und Mastercard bieten flexible Integrationsmöglichkeiten für unterschiedliche Geschäftsmodelle. Im stationären Handel kommen klassische Terminals und moderne mobile Lesegeräte zum Einsatz. Für den Online-Handel sorgen Payment Gateways für eine reibungslose Abwicklung. Viele Schweizer Anbieter stellen Komplettlösungen bereit, die sich sowohl für Online- als auch Offline-Zahlungen eignen und problemlos in Buchhaltungs- und Lagerverwaltungssysteme integriert werden können[5].
Sicherheit und Zuverlässigkeit
Visa und Mastercard setzen auf modernste Technologien, um höchste Sicherheitsstandards zu gewährleisten. Dazu zählen die EMV-Chip-Technologie, kontaktlose NFC-Zahlungen und 3D Secure für Online-Transaktionen. Die sogenannte Tokenisierung ersetzt Kartennummern durch einmalige Codes, was die Sicherheit bei digitalen Zahlungen zusätzlich erhöht. Schweizer Acquirer müssen zudem die strengen PCI DSS-Standards einhalten, was dazu beiträgt, dass die Betrugsraten hierzulande unter dem globalen Durchschnitt liegen. Eine stabile Infrastruktur und ein 24/7-Support sorgen für zusätzliche Zuverlässigkeit. Diese Systeme ergänzen lokale Lösungen und bieten gleichzeitig den Komfort internationaler Zahlungen[5][7].
3. Payrexx

Nach TWINT und Kreditkarten erweitert Payrexx die Möglichkeiten mit einer integrierten, cloudbasierten Lösung.
Payrexx ist eine Schweizer All-in-One-Zahlungsplattform, die speziell für KMU entwickelt wurde. Diese cloudbasierte Lösung erlaubt es Unternehmen, über 200 verschiedene Zahlungsmethoden über eine einzige Schnittstelle zu akzeptieren – darunter TWINT, die PostFinance Card sowie Apple Pay, Google Pay und PayPal. Mit mehr als 50’000 Kunden in der Schweiz und Europa hat sich Payrexx als eine der flexibelsten Zahlungsplattformen auf dem Schweizer Markt etabliert.
Verfügbarkeit in der Schweiz
Payrexx ist überall in der Schweiz verfügbar, ohne regionale Einschränkungen. Die Plattform unterstützt Transaktionen in Schweizer Franken (CHF) und weiteren wichtigen Währungen. Besonders kleinere Unternehmen, Vereine und Non-Profit-Organisationen profitieren von der einfachen Handhabung, da keine Programmierkenntnisse nötig sind. Die Integration dauert weniger als 30 Minuten, was den Einstieg auch für technisch unerfahrene Nutzer erleichtert. Diese einfache Zugänglichkeit sorgt für eine transparente Kostenstruktur und macht Payrexx zu einer beliebten Wahl.
Kostenstruktur für KMU
Payrexx bietet unterschiedliche Preismodelle, die auf die Bedürfnisse von Unternehmen verschiedener Grössen zugeschnitten sind. Das Basispaket ist kostenlos und finanziert sich über Transaktionsgebühren. Für erweiterte Funktionen stehen kostenpflichtige Pakete ab etwa CHF 19.– pro Monat zur Verfügung. Die Transaktionsgebühren liegen je nach Zahlungsart zwischen 1,5 % und 2,5 %. Während für das Basispaket keine Einrichtungsgebühr anfällt, können zusätzliche Funktionen separat hinzugebucht werden.
Integrationsmöglichkeiten (Online/Offline)
Die Stärke von Payrexx liegt in den vielseitigen Integrationsmöglichkeiten. Für Online-Zahlungen bietet die Plattform Plugins für bekannte E-Commerce-Systeme wie WooCommerce, Shopify und Magento. Darüber hinaus gibt es eine offene API für massgeschneiderte Lösungen. Im Offline-Bereich überzeugt Payrexx mit QR-Code-Zahlungen und POS-Integrationen. Ein Café in Zürich berichtete beispielsweise von höheren Umsätzen durch schnellere Bezahlvorgänge. Zudem unterstützt Payrexx Webhooks, die automatisierte Prozesse ermöglichen, und lässt sich nahtlos in bestehende Systeme einfügen.
Sicherheit und Zuverlässigkeit
Neben der Flexibilität legt Payrexx grossen Wert auf Sicherheit. Die Plattform ist PCI DSS-zertifiziert und speichert alle Kundendaten in Schweizer Rechenzentren, die den Vorgaben des DSG entsprechen. Payrexx erfüllt die Swiss Payment Standards (SPS) und verschlüsselt Datenübertragungen mit SSL/TLS-Protokollen. Regelmässige Sicherheitsaudits und ein 24/7-Monitoring minimieren Ausfallzeiten und schützen vor Betrug. Als offizieller Partner vieler Schweizer Banken und Zahlungsdienstleister verarbeitet Payrexx jährlich Transaktionen im Wert von mehreren Milliarden Schweizer Franken. Damit bietet die Plattform eine zuverlässige und bewährte Infrastruktur für KMU jeder Grösse.
4. PostFinance Card

Die PostFinance Card gehört zu den meistgenutzten Debitkarten in der Schweiz und wird von PostFinance, einem der führenden Finanzdienstleister des Landes, herausgegeben.
Mit über 2,5 Millionen Karten im Umlauf (Stand 2024) ist sie eine bewährte Wahl für KMU in der Schweiz[7]. Im Vergleich zu internationalen Kreditkartensystemen bietet die PostFinance Card spezifische Vorteile für lokale Unternehmen. Da PostFinance eine Tochtergesellschaft der Schweizerischen Post ist, unterliegt sie strengen staatlichen Vorschriften, die hohe Standards in Sachen Datenschutz und Betriebssicherheit gewährleisten. Im Folgenden erfahren Sie, wie und wo die PostFinance Card in der Schweiz genutzt werden kann.
Verfügbarkeit in der Schweiz
Die PostFinance Card wird an über 50’000 Akzeptanzstellen in der Schweiz akzeptiert. Dazu zählen Supermärkte, Tankstellen, Restaurants und viele weitere Dienstleistungsunternehmen. Ein grosser Vorteil ist die Möglichkeit, Bargeld nicht nur an Postomaten, sondern auch direkt an den Kassen der Poststellen abzuheben – ein Service, den andere Kartensysteme in dieser Form selten bieten. Die Karte eignet sich sowohl für den stationären Handel als auch für Online-Zahlungen.
Kostenstruktur für KMU
Die Händlergebühren für die Nutzung der PostFinance Card bewegen sich in der Regel zwischen 1,0 % und 1,5 % pro Transaktion[7]. Unternehmen mit einem hohen Transaktionsvolumen können jedoch individuelle Konditionen aushandeln. KMU profitieren ausserdem von speziellen Angeboten und Paketlösungen, insbesondere wenn sie andere PostFinance-Dienstleistungen nutzen. Dank der klaren Gebührenstruktur ohne versteckte Kosten behalten Unternehmen stets den Überblick. Für Transaktionen in Schweizer Franken fallen zudem keine zusätzlichen Währungsumrechnungsgebühren an.
Integration in bestehende Systeme
Die PostFinance Card lässt sich nahtlos in bestehende Zahlungssysteme integrieren. Im stationären Handel ist sie mit nahezu allen Zahlungsterminals und Kassensystemen in der Schweiz kompatibel. Für den Online-Handel stellt PostFinance eigene Payment-Gateways und Schnittstellen bereit, die eine einfache Integration in E-Commerce-Plattformen ermöglichen. Dies bietet Schweizer Kunden eine vertraute und sichere Zahlungsmöglichkeit.
Sicherheit und Zuverlässigkeit
Die PostFinance Card setzt auf moderne Sicherheitsstandards wie EMV-Chip-Technologie, PIN-Abfrage und Tokenisierung, um Transaktionen vor Betrug und Missbrauch zu schützen. Durch die Einhaltung strenger Schweizer Vorschriften bietet sie ein besonders zuverlässiges und langfristig stabiles Zahlungssystem – ein entscheidender Pluspunkt für KMU.
5. eBill

eBill bietet eine zeitgemässe Lösung für die digitale Abwicklung von Rechnungen und ergänzt damit mobile Zahlungen und Kartenzahlungen. Dieses System wurde speziell für die Schweiz entwickelt, um Rechnungsstellung und Zahlungen komplett digital und effizient über das Online-Banking abzuwickeln. Dadurch wird der Übergang zwischen Rechnungserstellung und Bezahlung fliessend und unkompliziert.
Ab Mitte 2025 wird eBill mit der Einführung von Direct Debit wiederkehrende Zahlungen automatisieren. Dies ist besonders hilfreich für Unternehmen, die regelmässige Zahlungen wie Abonnements oder Mitgliedsbeiträge verwalten.
Verfügbarkeit in der Schweiz
eBill wird von allen grossen Schweizer Banken unterstützt und ist somit landesweit verfügbar. KMU können eBill nutzen, wenn ihre Buchhaltungssoftware den ISO-20022-Standard erfüllt. Für Kunden ohne Online-Banking bleibt die QR-Rechnung als Alternative bestehen, sodass niemand ausgeschlossen wird.
Kostenstruktur für KMU
Die Kosten für eBill hängen von der jeweiligen Bank und dem Softwareanbieter ab. Viele Banken bieten eBill ohne zusätzliche Grundgebühren als Teil ihrer E-Banking-Pakete an. Trotzdem können einmalige Einrichtungskosten sowie laufende Gebühren für Transaktionen oder Services anfallen. Im Vergleich zur papierbasierten Rechnungsstellung sind die Gesamtkosten jedoch meist geringer.
Integration in bestehende Systeme
eBill lässt sich problemlos in bestehende digitale Geschäftsprozesse einfügen. Rechnungen können über Bankplattformen und kompatible Buchhaltungssoftware erstellt, empfangen und beglichen werden. Es ist ratsam, frühzeitig mit Ihrer Bank und Ihrem Softwareanbieter zu klären, ob Ihre Buchhaltungssoftware den ISO-20022-Standard unterstützt, um eine reibungslose Integration sicherzustellen.
Sicherheit und Zuverlässigkeit
eBill erfüllt dank des ISO-20022-Standards hohe Anforderungen an Sicherheit und Zuverlässigkeit. Die Datenübertragung erfolgt verschlüsselt, und jede Zahlung erfordert eine Benutzerauthentifizierung. Regelmässige Updates und die Einhaltung der Swiss Payment Standards sorgen zusätzlich für Transparenz und Schutz. Durch die enge Zusammenarbeit mit Schweizer Banken bleibt das System stets auf dem neuesten Stand und gewährleistet eine sichere Zahlungsabwicklung.
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6. PayPal

PayPal erweitert die Zahlungsmöglichkeiten für Schweizer KMU und eignet sich besonders für internationale Transaktionen und den E-Commerce. Für Unternehmen, die über den heimischen Markt hinaus tätig sind, bietet PayPal eine zuverlässige Lösung. Es ergänzt bestehende lokale Systeme wie TWINT und PostFinance Card und fügt sich nahtlos in die Schweizer Zahlungslandschaft ein.
Verfügbarkeit in der Schweiz
Schweizer KMU können PayPal vollständig nutzen, einschliesslich der Unterstützung von Geschäftskonten mit CHF als Hauptwährung. Die Eröffnung eines Geschäftskontos ist unkompliziert, erfordert jedoch gültige Geschäftsdaten und die Einhaltung der schweizerischen Finanzvorschriften. Mit seiner Präsenz in über 200 Märkten und der Unterstützung von mehr als 25 Währungen ist PayPal eine flexible Wahl für den internationalen Handel[6].
Für die Buchhaltung bietet PayPal Transaktionsberichte im schweizerkonformen Exportformat an, was die Verwaltung und Integration in bestehende Systeme erleichtert.
Kostenstruktur für KMU
Die Gebühren für inländische Transaktionen betragen 2,9 % plus CHF 0,35 pro Transaktion. Für internationale Zahlungen fallen zusätzlich 2,5–4 % Währungsumrechnungsgebühren an, wobei keine monatlichen Fixkosten anfallen[6]. Das Abheben von Geldern auf ein Schweizer Bankkonto ist kostenlos, solange die Auszahlung in CHF erfolgt. Andernfalls entstehen Umrechnungskosten. Unternehmen mit hohem Transaktionsvolumen können von Rabatten profitieren, was die Kostenstruktur für grössere KMU attraktiver macht.
Integration in bestehende Systeme
PayPal lässt sich problemlos in bestehende Systeme von Schweizer KMU integrieren. Für Online-Shops stehen Plugins für Plattformen wie Shopify, WooCommerce und Magento zur Verfügung, die eine einfache Einbindung ermöglichen. APIs bieten zusätzliche Flexibilität, um PayPal direkt in Websites zu integrieren. Unternehmen, die auf Plattformen wie firmafinden.ch präsent sind, können PayPal-Zahlungslinks oder -Buttons nutzen, um Kunden eine direkte Bezahlung zu ermöglichen. Für den stationären Handel bietet PayPal QR-Code-Zahlungen und mobile Lösungen an, wodurch es sowohl für Online- als auch Offline-Geschäfte geeignet ist.
Sicherheit und Zuverlässigkeit
PayPal legt grossen Wert auf Sicherheit und Zuverlässigkeit. Mit moderner Verschlüsselung, Zwei-Faktor-Authentifizierung und umfassenden Schutzprogrammen sind Transaktionen bestens abgesichert. Die globale Infrastruktur sorgt für eine hohe Verfügbarkeit, während ein intelligentes Betrugserkennungssystem verdächtige Aktivitäten automatisch erkennt und blockiert. Schweizer KMU profitieren zudem von der Einhaltung lokaler und EU-Datenschutzstandards sowie von etablierten Verfahren zur Streitbeilegung. Während PayPal für seine Sicherheit und internationale Reichweite geschätzt wird, werden die Gebührenstruktur und längere Auszahlungsfristen bei höheren Beträgen gelegentlich kritisiert.
7. SEPA-Überweisungen
SEPA-Überweisungen bieten Schweizer KMU eine praktische Möglichkeit, Euro-Zahlungen im europäischen Wirtschaftsraum abzuwickeln. Obwohl die Schweiz nicht zur EU gehört, nimmt sie am SEPA-System (Single Euro Payments Area) teil. Das macht grenzüberschreitende Geschäfte einfacher und effizienter. Für exportorientierte Unternehmen sind SEPA-Überweisungen eine kostengünstige Alternative zu herkömmlichen Auslandsüberweisungen. Neben lokalen Zahlungsmethoden wie TWINT und der PostFinance Card ergänzt SEPA die Optionen für internationale Euro-Zahlungen und erleichtert den Zahlungsverkehr.
Verfügbarkeit in der Schweiz
Schweizer KMU können SEPA-Überweisungen über nahezu alle grossen Banken nutzen. Der SEPA-Raum umfasst mehr als 36 Länder, darunter die EU-Mitgliedstaaten, die Schweiz, Norwegen, Island, Liechtenstein und weitere europäische Länder. Voraussetzung ist, dass sowohl der Absender als auch der Empfänger ein Konto bei einer SEPA-teilnehmenden Bank führen.
Da SEPA-Überweisungen ausschliesslich in Euro abgewickelt werden, benötigen Unternehmen für Zahlungen in Schweizer Franken oder anderen Währungen alternative Lösungen. Einige Banken verlangen zudem, dass die SEPA-Funktion explizit aktiviert wird oder bestimmte Dokumentationsanforderungen erfüllt sind. Es lohnt sich daher, vorab mit der Hausbank Rücksprache zu halten.
Kostenstruktur für KMU
Die Gebühren für SEPA-Überweisungen sind meist deutlich niedriger als bei klassischen Auslandsüberweisungen. Viele Schweizer Banken bieten diese Transaktionen im Rahmen von Geschäftskonten zu minimalen oder sogar kostenlosen Konditionen an. Typischerweise liegen die Kosten zwischen CHF 0.30 und CHF 2.00 pro Überweisung. Zusätzliche Gebühren können entstehen, etwa bei Eilüberweisungen oder fehlerhaften Angaben. Im Vergleich dazu kosten herkömmliche Auslandsüberweisungen oft zwischen CHF 10.00 und CHF 25.00, was SEPA-Überweisungen zu einer deutlich günstigeren Option macht.
Integration in bestehende Systeme
Die Standardisierung durch ISO 20022 erleichtert die Einbindung von SEPA-Überweisungen in bestehende Geschäftsprozesse. Dieser Standard sorgt für eine einheitliche Abwicklung und wird auch bei Schweizer QR-Rechnungen angewendet.
SEPA-Überweisungen lassen sich über Banking-APIs, Zahlungsgateways oder Buchhaltungssoftware, die SEPA-XML-Dateien generieren, integrieren. Viele moderne ERP- und Buchhaltungssysteme unterstützen den Export und Import von SEPA-Daten, was die Abwicklung von Sammelüberweisungen und die Kontenabstimmung vereinfacht. Für den Offline-Bereich können Unternehmen SEPA-Zahlungsinformationen wie IBAN, BIC und Zahlungsreferenz direkt auf Rechnungen drucken, um die Zahlungsabwicklung zu erleichtern.
Sicherheit und Zuverlässigkeit
SEPA-Überweisungen erfüllen hohe Sicherheitsstandards, darunter verschlüsselte Datenübertragung, Zwei-Faktor-Authentifizierung und permanente Betrugsüberwachung. Überweisungen werden in der Regel innerhalb eines Bankarbeitstags abgeschlossen. Der standardisierte Prozess minimiert manuelle Fehler und ermöglicht eine transparente Nachverfolgung. Dank standardisierter Verfahren zur Streitbeilegung bieten SEPA-Überweisungen eine zuverlässige Lösung für regelmässige Geschäftstransaktionen im Euro-Raum.
8. Andere Zahlungssysteme (Yuh, Neon, CSX)

Digitale Banking-Apps wie Yuh, Neon und CSX bieten kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in der Schweiz kostengünstige und mobile Alternativen. Diese Lösungen richten sich an Unternehmen, die moderne und effiziente digitale Finanzlösungen bevorzugen.
Yuh, ein Gemeinschaftsprojekt von Swissquote und PostFinance, kombiniert Banking, Sparen und Investieren in einer einzigen App. Neon, ein unabhängiges Schweizer Fintech in Zusammenarbeit mit der Hypothekarbank Lenzburg, hebt sich durch besonders günstige Konditionen hervor. CSX, das digitale Angebot der Credit Suisse (jetzt UBS), verbindet klassische Bankdienstleistungen mit einer modernen App.
Verfügbarkeit in der Schweiz
Alle drei Anbieter sind in der gesamten Schweiz nutzbar und bieten vollwertige Schweizer IBAN-Konten für KMU. Yuh profitiert von der starken Position seiner Muttergesellschaften Swissquote und PostFinance. Neon arbeitet mit der Hypothekarbank Lenzburg zusammen, die über eine Schweizer Banklizenz verfügt. CSX nutzt die landesweite Infrastruktur der UBS.
Die Kontoeröffnung erfolgt bei allen Anbietern ausschliesslich über die jeweilige Mobile App. KMU benötigen lediglich gültige Geschäftsdokumente und können innerhalb weniger Tage ein Konto eröffnen. Die transparente Gebührenstruktur dieser Anbieter macht sie für Unternehmen besonders attraktiv.
Kostenstruktur für KMU
Die Gebührenmodelle sind klar und günstig gestaltet. Neon bietet eine kostenlose Kontoführung inklusive einer Maestro- oder Mastercard-Debitkarte. Zahlungen in CHF sind gebührenfrei, während Fremdwährungstransaktionen mit rund 1,5 % belastet werden.
Yuh setzt ebenfalls auf kostenlose Kontoführung und bietet günstige Wechselkurse für internationale Zahlungen. Zahlungen in CHF sind kostenfrei, während internationale Überweisungen zu wettbewerbsfähigen Konditionen möglich sind. CSX bietet eine kostenlose Basisversion, die durch kostenpflichtige Premium-Features wie Metallkarten oder zusätzliche Versicherungen ergänzt werden kann.
Diese Anbieter ermöglichen KMU deutliche Einsparungen im Vergleich zu traditionellen Geschäftskonten. Neben den niedrigen Gebühren überzeugen sie auch durch einfache und effiziente Integration in bestehende Systeme.
Integration in bestehende Systeme
Die Apps lassen sich problemlos in digitale Geschäftsprozesse integrieren und unterstützen moderne Schweizer Zahlungstechnologien. Die ab November 2025 geltenden QR-Rechnungsanforderungen mit strukturierten Adressen werden von allen Anbietern vollständig unterstützt[1][3][4].
Sowohl Yuh als auch Neon konzentrieren sich auf Mobile-Banking und bieten APIs für E-Commerce. Eine Anbindung an Schweizer Buchhaltungsprogramme wie bexio oder Swiss21 ist möglich, erfordert jedoch teilweise individuelle Anpassungen. CSX bietet dank der UBS-Infrastruktur erweiterte Möglichkeiten für die Integration in Business-Banking-Lösungen.
Für Offline-Zahlungen sind die Integrationsoptionen im Vergleich zu traditionellen Anbietern begrenzter. KMU sollten daher prüfen, ob ihre bestehenden POS-Systeme mit den jeweiligen Kartenlösungen kompatibel sind.
Sicherheit und Zuverlässigkeit
Alle drei Anbieter erfüllen die strengen Sicherheitsstandards der Schweiz und arbeiten entweder mit lizenzierten Partnern oder verfügen selbst über eine Schweizer Banklizenz. Die Apps nutzen Zwei-Faktor-Authentifizierung, verschlüsselte Datenübertragung und moderne Systeme zur Betrugserkennung.
Die Regulierung durch die FINMA stellt sicher, dass alle relevanten Schweizer Finanzvorschriften eingehalten werden. Kundengelder sind durch die Einlagensicherung geschützt, und regelmässige Audits garantieren die Zuverlässigkeit der Systeme.
Der Kundensupport erfolgt in der Regel über Chat, E-Mail oder direkt in der App. Die Reaktionszeiten liegen während der Geschäftszeiten zwischen wenigen Minuten und einigen Stunden. CSX bietet zusätzlich traditionelle Supportkanäle wie Telefon und persönliche Beratung – ein Vorteil, der aus der Anbindung an die UBS resultiert.
Laut dem Swiss Payment Monitor 2025 nutzen bereits 14 % der Schweizer Bevölkerung mobile Geräte für den Grossteil ihrer Zahlungen (über 75 %). Dies zeigt, wie relevant diese digitalen Zahlungslösungen für KMU in der Schweiz geworden sind[6]. Yuh, Neon und CSX ergänzen damit das Angebot moderner Finanzdienstleistungen perfekt.
9. firmafinden.ch

firmafinden.ch ist ein Online-Verzeichnis, das Schweizer KMU dabei unterstützt, ihre digitale Präsenz zu stärken und neue Kunden zu gewinnen. Die Plattform bringt Nutzer mit lokalen Unternehmen aus Branchen wie Webdesign, Transport, Architektur und Finanzdienstleistungen zusammen. Ein Beispiel für den Erfolg: Ein Unternehmen aus Zürich konnte seinen Website-Traffic um 30 % steigern und erhielt mehrere neue Kundenanfragen nach einem Premium-Upgrade[8]. Im Folgenden werden die Verfügbarkeit, Kosten und Integrationsmöglichkeiten dieser Plattform näher betrachtet.
Verfügbarkeit in der Schweiz
firmafinden.ch ist in der gesamten Schweiz nutzbar und richtet sich ausschliesslich an Schweizer Unternehmen. Dank branchenspezifischer Suchfilter können Nutzer gezielt nach regionalen Firmen suchen. Die Plattform unterstützt alle Landessprachen, das Schweizer Adressformat und berücksichtigt lokale Geschäftszeiten.
Mit Tausenden aktiven Einträgen und einer hohen monatlichen Besucherzahl bietet firmafinden.ch KMU eine effektive Möglichkeit, ihre Sichtbarkeit in lokalen Suchergebnissen zu erhöhen.
Kostenstruktur für KMU
Die Basislistung auf firmafinden.ch ist kostenlos und enthält grundlegende Informationen wie Adresse, Kontaktmöglichkeiten und eine kurze Beschreibung des Unternehmens. Für Unternehmen, die mehr Aufmerksamkeit erzielen möchten, gibt es kostenpflichtige Premium-Pakete. Diese beinhalten hervorgehobene Einträge, zusätzliche Werbeflächen und erweiterte Informationen. Die Gebühren können monatlich oder jährlich entrichtet werden, was Unternehmen Flexibilität je nach Budget und Marketingzielen ermöglicht.
Integration in bestehende Systeme
Die Plattform bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihr Profil direkt mit ihrer Website und Social-Media-Kanälen zu verknüpfen. Zusätzlich können Links zu digitalen Zahlungslösungen wie TWINT, Payrexx oder Kreditkartenzahlungsseiten integriert werden. Marketing-Experten empfehlen, das Profil regelmässig zu aktualisieren, um neue Dienstleistungen hervorzuheben und die Lead-Generierung zu steigern.
Sicherheit und Zuverlässigkeit
firmafinden.ch legt grossen Wert auf Datenschutz und Sicherheit. Kundendaten werden durch SSL/TLS-Verschlüsselung geschützt, und die Einhaltung der DSG sorgt für Vertraulichkeit. Google reCAPTCHA schützt zusätzlich vor Spam-Angriffen.
Regelmässige Backups, ein Monitoring-System und die Verifizierung von Unternehmenseinträgen gewährleisten nicht nur Sicherheit, sondern auch Zuverlässigkeit. Diese Massnahmen stärken das Vertrauen der Kunden und fördern langfristige Geschäftsbeziehungen.
Zahlungssysteme im Vergleich
Welches Zahlungssystem passt am besten zu Ihrem KMU? Kosten, Benutzerfreundlichkeit, Integration und Sicherheit spielen dabei eine entscheidende Rolle[5][6]. Basierend auf den vorherigen Abschnitten fassen wir die wichtigsten Eigenschaften der gängigen Zahlungssysteme übersichtlich zusammen. Hier ein Vergleich der Gebühren, Handhabung, Integrationsmöglichkeiten und Sicherheitsaspekte.
Kosten der Zahlungssysteme
Die Transaktionsgebühren können stark variieren:
- Visa/Mastercard: 1,2 % bis 2,5 % pro Transaktion
- TWINT: CHF 10.– bis 20.– monatlich plus 0,3 % bis 1,3 %
- PayPal: 2,9 % plus CHF 0,35 pro Transaktion[5]
- eBill: CHF 5.– bis 15.– monatlich, besonders günstig für wiederkehrende Zahlungen
- SEPA-Überweisungen und die PostFinance Card: meist niedrige oder keine Gebühren
- Yuh, Neon und CSX: häufig ohne oder mit sehr geringen Grundgebühren
Benutzerfreundlichkeit und Akzeptanz
TWINT und die QR-Rechnung sind besonders einfach zu nutzen – sowohl für Händler als auch für Kunden. Visa/Mastercard und PayPal punkten durch ihre weltweite Verbreitung und hohe Akzeptanz. Kunden müssen keine zusätzlichen Apps installieren oder sich registrieren. eBill lässt sich nahtlos ins Online-Banking einbinden, während die PostFinance Card bei PostFinance-Kunden besonders beliebt ist.
Integration in KMU-Systeme
Die Integrationsmöglichkeiten der Systeme sind ein weiterer wichtiger Aspekt.
- TWINT, Visa/Mastercard und Payrexx bieten umfassende Lösungen für POS-Terminals und E-Commerce-Plattformen.
- PayPal ist mit nahezu allen gängigen E-Commerce-Systemen kompatibel und lässt sich auch in Buchhaltungssoftware integrieren.
- eBill und SEPA-Überweisungen sind direkt in Banking- und Buchhaltungssysteme eingebunden, was die automatische Zahlungsabstimmung erleichtert.
- Yuh, Neon und CSX konzentrieren sich auf mobile und Online-Zahlungen, bieten aber nur begrenzte POS-Integration.
Sicherheit und Standards
Alle vorgestellten Systeme erfüllen hohe Sicherheitsanforderungen, wie Verschlüsselung, Tokenisierung und Zwei-Faktor-Authentifizierung. eBill und SEPA-Überweisungen basieren auf dem ISO 20022-Standard, der eine sichere und standardisierte Datenübertragung garantiert[1][2][3]. Die Anbieter Yuh, Neon und CSX unterliegen den strengen Vorgaben der FINMA.
Empfehlungen für verschiedene Geschäftsmodelle
- Einzelhändler: Eine Kombination aus TWINT und Kreditkarten deckt die Bedürfnisse sowohl lokaler als auch internationaler Kunden ab.
- E-Commerce-Unternehmen: Mit PayPal, Payrexx und Kreditkarten sind Sie gut aufgestellt. PayPal sorgt für Vertrauen bei Online-Käufen, während Payrexx flexible Integrationen ermöglicht.
- B2B-Dienstleister: eBill und SEPA-Überweisungen sind ideal für wiederkehrende Rechnungen. Die niedrigen Gebühren und die automatische Verarbeitung sparen Zeit und Kosten.
Die Wahl des richtigen Zahlungssystems hängt von Ihren spezifischen Geschäftsanforderungen, Ihrer Zielgruppe und Ihrem Budget ab. Oft ist die Kombination mehrerer Systeme die beste Lösung, um möglichst viele Kundenbedürfnisse abzudecken.
Fazit
Für Schweizer KMU ist die Wahl des passenden Zahlungssystems ein zentraler Faktor für den Geschäftserfolg. Die Umstellung auf strukturierte Adressen ab dem 21. November 2025 macht eine Überprüfung und Modernisierung der Zahlungsprozesse notwendig[1][3][4]. Diese Veränderung bietet die Chance, Abläufe zukunftsorientiert zu gestalten.
Kosten, Bedienbarkeit und Integration spielen dabei eine Schlüsselrolle. Während Lösungen wie TWINT und Kreditkarten ideal für den direkten Kundenkontakt sind, bieten eBill und SEPA-Überweisungen Vorteile bei regelmässigen B2B-Zahlungen. Oft führt eine Kombination verschiedener Systeme zum besten Ergebnis.
Ein Blick auf den Swiss Payment Monitor 2025 zeigt: 14 % der Schweizer erledigen mehr als 75 % ihrer Zahlungen über mobile Geräte[6]. KMU, die hier nicht Schritt halten, könnten an Wettbewerbsfähigkeit verlieren und Kunden unzufrieden machen.
Eine frühzeitige Planung ist unerlässlich. Stellen Sie sicher, dass Ihre Rechnungssoftware bis spätestens September 2026 auf ISO 20022 umgestellt ist, um Zahlungsausfälle zu vermeiden[1][4]. Obwohl bekannte Buchhaltungssysteme wie bexio, Swiss21 oder Abacus bereits strukturierte Adressfelder unterstützen, liegt es an den Unternehmen, diese korrekt zu aktivieren und zu nutzen[4].
Wenn Sie Unterstützung bei der Umsetzung Ihrer Digitalisierungsstrategie benötigen, hilft firmafinden.ch Ihnen, schnell und unkompliziert den passenden Partner zu finden. Die Plattform vernetzt Schweizer KMU mit lokalen Dienstleistern aus Bereichen wie IT und Finanzdienstleistungen.
Die Zukunft des Zahlungsverkehrs in der Schweiz ist digital, automatisiert und kundenorientiert. Für KMU bedeutet dies effizientere Prozesse, bessere Liquidität und zufriedene Kunden. Moderne Zahlungssysteme sparen nicht nur Zeit und reduzieren Fehler, sondern tragen auch langfristig zu einer höheren Kundenzufriedenheit bei.
FAQs
Welche Kriterien sollten Schweizer KMU bei der Wahl eines digitalen Zahlungssystems beachten?
Schweizer KMU sollten bei der Wahl eines digitalen Zahlungssystems besonders auf vier zentrale Aspekte achten: Benutzerfreundlichkeit, Funktionen, Kosten und Sicherheit. Ein ideales System lässt sich unkompliziert bedienen, erfüllt die individuellen Anforderungen des Unternehmens und bleibt dabei preislich im Rahmen.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Verbreitung des Systems in der Schweiz. Es sollte sowohl Zahlungen in Schweizer Franken (CHF) als auch internationale Transaktionen problemlos ermöglichen. Zusätzlich ist ein verlässlicher Kundensupport entscheidend, damit bei Fragen oder Problemen rasch Unterstützung verfügbar ist.
Wie können KMU ihre Zahlungssysteme rechtzeitig auf die Einführung strukturierter Adressen bis November 2025 vorbereiten?
Um sicherzugehen, dass Ihre Zahlungssysteme rechtzeitig auf die Umstellung auf strukturierte Adressen vorbereitet sind, sollten Sie frühzeitig mit der Planung beginnen. Prüfen Sie, ob Ihre bestehenden Systeme die neuen Anforderungen unterstützen, und sprechen Sie mit Ihrem Zahlungsdienstleister oder Ihrer Bank, um mögliche Anpassungen rechtzeitig abzuklären.
Halten Sie sich zudem über aktuelle Updates und Hinweise von offiziellen Stellen wie der Schweizerischen Bankiervereinigung (SBVg) auf dem Laufenden. Falls erforderlich, ziehen Sie externe Fachleute hinzu, um eine reibungslose Umstellung sicherzustellen und Unterbrechungen im Zahlungsverkehr zu vermeiden.
Welche Vorteile bieten mobile Banking-Apps wie Yuh, Neon und CSX für Schweizer KMU gegenüber traditionellen Banklösungen?
Mobile-Banking-Apps wie Yuh, Neon und CSX bringen Schweizer KMU zahlreiche Vorteile, die traditionelle Banklösungen oft nicht bieten. Sie ermöglichen eine unkomplizierte und schnelle Kontoverwaltung direkt über das Smartphone. Dazu kommen meist tiefere oder gar keine Kontoführungsgebühren sowie transparente und günstige Wechselkurse für internationale Zahlungen.
Ein weiterer Pluspunkt ist die flexible Nutzung rund um die Uhr – ein echter Gewinn für kleine Unternehmen, die mit begrenzten Ressourcen arbeiten. Viele dieser Apps punkten zudem mit cleveren Funktionen wie Budget-Tools, Echtzeit-Benachrichtigungen oder der einfachen Anbindung an bestehende Buchhaltungssysteme. Das spart nicht nur Zeit und Geld, sondern sorgt auch für eine effizientere Finanzverwaltung.




