Lokale SEO-KPIs: Was messen und warum

Lokale SEO-KPIs: Was messen und warum
Welche lokalen Kennzahlen wirklich zählen: GBP‑Aktionen, Map‑Pack‑Rankings, Traffic, Bewertungen und Conversions mit GA4/Localo messen.
Lokale SEO-KPIs: Was messen und warum

Lokale SEO-Kennzahlen sind entscheidend, um zu verstehen, wie sichtbar Ihr Unternehmen in regionalen Suchergebnissen ist und wie diese Sichtbarkeit zu Kundenaktionen führt. Telefonanrufe, Wegbeschreibungen und Website-Klicks sind die wichtigsten Indikatoren, da sie direkten Umsatz fördern. Hier sind die zentralen Punkte:

  • Google Business Profile (GBP): Analysieren Sie Profilaufrufe, Kundenaktionen (z. B. Anrufe, Wegbeschreibungen) und Suchanfragen.
  • Lokale Rankings: Überwachen Sie Ihre Position im Google Map Pack und für relevante Keywords.
  • Website-Performance: Messen Sie lokalen Traffic, Click-Through-Raten (CTR) und Verweildauer.
  • Bewertungen: Positive Rezensionen und Ihr Antwortverhalten beeinflussen sowohl Ihre Reputation als auch Ihr Ranking.
  • Conversions: Aktionen wie Anrufe und Buchungen sind klare Umsatzindikatoren.

Nutzen Sie Tools wie Google Business Profile Insights, Google Analytics 4 und spezialisierte Lösungen wie Localo, um Ihre Daten zu verfolgen und gezielte Massnahmen abzuleiten. Der Fokus liegt darauf, Daten in konkrete Geschäftsergebnisse umzuwandeln.

Lokale SEO-KPIs Übersicht: Wichtigste Metriken und Tools für Schweizer KMU

Lokale SEO-KPIs Übersicht: Wichtigste Metriken und Tools für Schweizer KMU

How to Track Local SEO Rankings for Money-Making Keywords (Local Viking + Local Rank Tracker)

Local Viking

Google Business Profile Kennzahlen

Google Business Profile

Das Google Business Profile bietet wertvolle Einblicke in die lokale Sichtbarkeit und das Verhalten potenzieller Kunden, die direkt in konkrete Aktionen umgesetzt werden können.

Profilaufrufe und Impressionen

Profilaufrufe zeigen, wie viele einzelne Nutzer Ihr Profil pro Tag auf Google Search oder Google Maps angesehen haben [7][8]. Dabei wird jeder Nutzer nur einmal pro Tag gezählt, auch wenn er Ihr Profil auf mehreren Geräten oder Plattformen besucht [7][8]. Die Aufteilung zwischen Search und Maps gibt Aufschluss darüber, wo Ihre lokale Präsenz stärker ist und wo Optimierungspotenzial besteht [6].

Ein weiterer wichtiger Indikator sind die Fotoaufrufe. Vergleichen Sie diese mit den Zahlen Ihrer Mitbewerber. Liegen Ihre Werte unter dem Durchschnitt, kann es hilfreich sein, hochwertigere und ansprechendere Bilder hochzuladen [6]. Diese Kennzahlen bilden die Grundlage, um das Nutzerverhalten besser zu verstehen und gezielte Massnahmen zu ergreifen.

Kundenaktionen

Diese Metriken erfassen direkte Kundeninteraktionen wie Telefonanrufe, Wegbeschreibungen, Klicks auf Ihre Website und Nachrichten [7][8]. Besonders die Daten zu Wegbeschreibungen sind aufschlussreich, da sie zeigen, woher potenzielle Kunden kommen. Diese Informationen sind besonders nützlich, um regionale Marketingstrategien zu optimieren [6]. Für Schweizer KMU ist es entscheidend, diese Daten zu analysieren, um sich im lokalen Wettbewerb zu behaupten.

Daniel Nunes Vareta, Co-CEO & Head of SEO bei Worldsites Schweiz, erklärt:

"Wer die per Google My Business Insights bereitgestellten Daten zu nutzen weiss, hat grosse Chancen, zu mehr Treffern über lokale Suchanfragen zu kommen." [6]

Neben diesen direkten Aktionen liefern auch die Suchanfragen wertvolle Hinweise darauf, wie Nutzer Ihr Profil finden.

Suchanfragen und Suchtypen

Die Suchanfragen zeigen, welche Begriffe Nutzer eingegeben haben, um auf Ihr Profil zu stossen [6][7]. Diese Daten helfen Ihnen, sicherzustellen, dass Ihr Unternehmen für die richtigen Produkte und Dienstleistungen sichtbar ist [6][7].

Suchtypen lassen sich in drei Kategorien einteilen: Direkte Suchen (Name oder Adresse des Unternehmens), Discovery-Suchen (Kategorie, Produkt oder Dienstleistung) und Markensuchen (markenspezifische Begriffe) [6]. Durchschnittlich werden Unternehmen monatlich über 157 direkte Suchen und 852 Discovery-Suchen gefunden [6]. Discovery-Suchen machen dabei etwa 84 % des gesamten Suchvolumens aus, während direkte Suchen 16 % ausmachen [6]. Zwischen Q4 2017 und Q4 2018 stiegen direkte Suchen um 38 %, während Discovery-Suchen nur um 6 % zunahmen [6]. Dies zeigt eine Entwicklung hin zu einer stärkeren Markenbekanntheit und wiederkehrenden Kunden [6].

Die Analyse dieser Suchtypen hilft Ihnen, gezielte Optimierungsschritte zu planen. Verwenden Sie die Daten aus den Suchanfragen, um Ihre Profilbeschreibung, Kategorien oder Google Business Profile-Posts so anzupassen, dass sie häufiger bei relevanten Suchanfragen erscheinen [6].

Lokale Suchrankings

Nachdem Sie die Interaktionen in Ihrem Google Business Profile analysiert haben, sollten Sie als Nächstes Ihre Position in den lokalen Suchergebnissen überprüfen. Ihre Platzierung dort zeigt, wie sichtbar Ihr Unternehmen im Vergleich zur Konkurrenz ist. Diese Rankings geben Aufschluss über Ihren Anteil an der organischen Sichtbarkeit – sowohl in den klassischen Suchergebnissen als auch in speziellen SERP-Features wie dem Local Pack. Eine gute Platzierung bringt mehr Besuche auf Ihrer Website, erhöht die Laufkundschaft und führt zu zusätzlichen lokalen Kundenaktionen [2][4]. Mit diesen Kennzahlen können Sie gezielt Anpassungen vornehmen, um den Return on Investment zu steigern.

Keyword-Rankings

Ihre Platzierung für lokale Keywords bestimmt, ob potenzielle Kunden Ihr Unternehmen überhaupt wahrnehmen. Begriffe wie „Webdesign Zürich“ oder Suchanfragen mit „in meiner Nähe“ zeigen, wie gut Sie lokale Zielgruppen erreichen [2].

Tools wie Ahrefs oder SEMrush – kombiniert mit UTM-Parametern – helfen dabei, Ihre lokalen Rankings und den Traffic aus dem Map Pack genau zu überwachen [4]. Auf diese Weise können Sie herausfinden, welche Suchanfragen den grössten Nutzen für Ihr Geschäft bringen. Diese Erkenntnisse fliessen direkt in die Bewertung Ihrer Map Pack-Sichtbarkeit ein.

Map Pack-Sichtbarkeit

Das Google Map Pack, das die drei prominentesten lokalen Suchergebnisse zeigt, ist ein entscheidender Faktor für physischen Kundenverkehr [4]. Eine Platzierung im Map Pack führt zu mehr Wegbeschreibungen, Anrufen und Website-Besuchen [2].

Um Ihre Map Pack-Rankings zu verbessern, sollten Sie ein aktuelles Google Business Profile pflegen, konsistente NAP-Daten (Name, Adresse, Telefonnummer) sicherstellen, positive Bewertungen sammeln und regionale Backlinks von vertrauenswürdigen Quellen wie lokalen Zeitungen oder Gemeindeorganisationen aufbauen [2]. Es ist wichtig, die Map Pack-Rankings separat von den organischen Suchergebnissen zu überwachen, da beide unterschiedliche Nutzerabsichten bedienen. Während das Map Pack schnelle Aktionen wie Anrufe oder Wegbeschreibungen fördert, unterstützen organische Ergebnisse tiefere Rechercheprozesse.

Für Unternehmen in der Schweiz, die beispielsweise auf firmafinden.ch gelistet sind, sind optimierte lokale Rankings und eine starke Präsenz im Map Pack entscheidend, um sowohl online als auch im stationären Handel mehr Kunden zu gewinnen.

Website-Traffic und Engagement

Nachdem Sie die Sichtbarkeit Ihres Google Business Profiles und Ihre lokalen Rankings überwacht haben, zeigt sich der Erfolg Ihrer Bemühungen auch in der Performance Ihrer Website. Sobald Ihre lokalen Rankings analysiert sind, sollten Sie überprüfen, wie effektiv Ihre Website lokale Besucher anzieht und hält.

Lokaler organischer Traffic

Der Traffic aus Ihrer Zielregion gibt Ihnen einen klaren Eindruck von Ihrer lokalen Online-Präsenz. Nutzen Sie Tools wie Google Analytics 4 und Google Search Console, um standortbezogene Impressionen, Klicks und das Engagement zu analysieren. In Google Analytics 4 können Sie organische Suchsitzungen nach geografischen Standorten filtern, indem Sie entsprechende Berichte verwenden [2][5]. Die Google Search Console zeigt Ihnen, wie viele Impressionen und Klicks Sie für standortbezogene Suchanfragen erhalten, etwa für Begriffe wie „in meiner Nähe“ oder „Zürich“ [2][9]. Zusätzlich liefert die Metrik „Website-Klicks“ in den Google Business Profile Insights wertvolle Informationen darüber, wie viele Nutzer direkt aus dem Map Pack auf Ihre Website gelangen [2][3].

„Analyzing how many users land on your site from your target area gives you an accurate picture of your local online presence." – LSEO [2]

Ein Vergleich der durchschnittlichen Engagement-Zeit lokaler Besucher mit der von Nutzern ausserhalb Ihrer Region zeigt, ob Ihr Content Ihre Hauptzielgruppe anspricht [2][3]. Diese Daten ergänzen Ihre lokalen Ranking-Ergebnisse und geben Hinweise darauf, ob der generierte Traffic auch zu engagierten Besuchern führt. Plattformen wie firmafinden.ch können besonders davon profitieren, lokale Traffic-Quellen genau zu analysieren.

Click-Through-Rate und Bounce-Rate

Die Click-Through-Rate (CTR) gibt Aufschluss darüber, wie ansprechend Ihre Meta-Daten sind. Mit der Search Console können Sie Suchanfragen mit hoher Sichtbarkeit, aber niedrigen Klickzahlen identifizieren und gezielt optimieren [2]. Branchenübergreifend liegt die durchschnittliche CTR für Websites bei etwa 2–3 % [9].

Die Bounce-Rate (in GA4 als „Engagement Rate“ bezeichnet) zeigt, ob Ihre Inhalte die Erwartungen lokaler Besucher erfüllen. Eine hohe Absprungrate deutet oft auf eine Diskrepanz zwischen Suchintention und Landingpage-Inhalten hin oder auf technische Probleme wie langsame Ladezeiten [3][5]. Im Durchschnitt liegt die Bounce-Rate branchenweit bei etwa 55 % [5]. Diese Kennzahlen liefern wertvolle Einblicke, ob Ihre Inhalte gezielt auf lokale Suchanfragen abgestimmt sind.

Verweildauer auf der Website

Eine längere Verweildauer deutet darauf hin, dass Besucher die Informationen auf Ihrer Website als nützlich empfinden. Das stärkt nicht nur das Vertrauen in Ihre Kompetenz, sondern kann sich auch positiv auf Ihre Rankings auswirken [3][5].

Die „Average Engagement Time“ in GA4 misst, wie lange lokale Besucher aktiv mit Ihren Inhalten interagieren – das heisst, wenn die Seite im Vordergrund ist und der Nutzer scrollt oder klickt [3][5]. Um die Verweildauer zu erhöhen, sollten Sie Ihre lokalen Landingpages klar strukturieren, mit prägnanten Überschriften arbeiten und visuelle Elemente wie Karten oder Bilder Ihres Teams einfügen [5]. Interaktive Features können das Engagement zusätzlich steigern [5][1].

Reviews und Reputationsmetriken

Kundenbewertungen sind wie digitale Mundpropaganda – sie beeinflussen sowohl die lokale Sichtbarkeit als auch die Conversion-Rate erheblich. Lukas Früh, Inhaber von Web Artistik, bringt es treffend auf den Punkt:

„Echte Rezensionen wirken überzeugender als jede Werbeanzeige" [10]

Bei Suchanfragen wie „Coiffeur Zürich" bevorzugt Google Unternehmen mit vielen positiven Bewertungen und platziert sie entsprechend höher [10].

Anzahl und Durchschnittsbewertung

Die Anzahl und Qualität der Bewertungen sind entscheidende Faktoren für Ihr Ranking. Google bevorzugt Unternehmen mit vielen positiven Rezensionen, was sich direkt auf die Sichtbarkeit in Google Maps und lokalen Suchergebnissen auswirkt [10]. Eine durchschnittliche Bewertung von mindestens 4,0 Sternen ist empfehlenswert – niedrigere Werte könnten potenzielle Kunden abschrecken [2]. Zusätzlich signalisiert eine regelmässige Zunahme an Bewertungen (Review Velocity) das Vertrauen Ihrer Kundschaft [2]. Fordern Sie direkt nach einer erfolgreichen Dienstleistung Bewertungen an und machen Sie den Prozess mit direkten Links oder QR-Codes so einfach wie möglich [10].

Antwortverhalten und Sentiment-Analyse

Wie Sie auf Bewertungen reagieren, ist genauso wichtig wie die Bewertungen selbst. Das Antworten auf sowohl positive als auch negative Rezensionen zeigt, dass Sie das Feedback Ihrer Kunden schätzen und stärkt deren Vertrauen [2]. Bei negativem Feedback sollten Sie stets höflich, lösungsorientiert und sachlich bleiben, um Ihre Professionalität zu unterstreichen [10]. Die Analyse der Stimmung in den Bewertungen hilft dabei, häufige Themen oder Probleme zu identifizieren, die Sie gezielt angehen können [2]. Tools wie Whitespark oder BrightLocal unterstützen Sie dabei, Trends und Stimmungen systematisch zu überwachen [10]. Diese Erkenntnisse können genutzt werden, um weitere lokale KPIs zu optimieren, was letztlich den Erfolg Ihres Unternehmens steigert. Für Schweizer KMU bieten Google-Bewertungen eine kostengünstige Möglichkeit, sowohl die Reichweite als auch den Umsatz zu erhöhen [10].

Conversions und Geschäftsergebnisse

Ohne messbare Erfolge bringen Sichtbarkeit und Rankings wenig – entscheidend sind die KPIs, die den direkten Einfluss von lokalen SEO-Massnahmen auf Ihren Umsatz belegen. Ben Duffy, Client Development Manager bei Quirky Digital, bringt es treffend auf den Punkt:

„The best ways to measure local SEO success is by tracking conversions. No business invests in an SEO campaign just to grow their traffic; they want more leads for an ROI." [12]

Anrufe, Buchungen und Routenanfragen

Aktionen wie Anrufe, Buchungen und Routenanfragen sind essenzielle Conversion-Signale in Ihrem Google Business Profile. Besonders Anrufe zeigen oft eine hohe Kaufabsicht, während Routenanfragen ein klares Zeichen für tatsächlichen Kundenverkehr sind. Buchungen, direkt über Ihr Profil oder Ihre Website, bedeuten bestätigte Umsätze.

Die Performance-Daten Ihres Google Business Profiles geben Einblicke, wie viele Nutzer diese Aktionen ausführen. Damit alles reibungslos funktioniert, sollten Ihre NAP-Daten (Name, Adresse, Telefonnummer) stets korrekt sein – das stellt sicher, dass Buttons für Anrufe und Routenanfragen zuverlässig arbeiten. Mit Google Analytics 4 (GA4) können Sie zusätzlich den Weg der Nutzer durch den Sales-Funnel bis zur Conversion nachvollziehen. Diese Kennzahlen lassen sich nahtlos mit Ihren bisherigen SEO-Daten verknüpfen.

Umsatzzuordnung

Um den Erfolg Ihrer lokalen SEO-Massnahmen zu bewerten, sollten Sie den generierten Umsatz den jeweiligen Traffic-Quellen zuweisen. Nutzen Sie dafür UTM-Parameter in Ihrem Google Business Profile-Link (z. B. „ihrewebsite.ch?utm_source=google&utm_medium=gbp&utm_campaign=local_seo“) und synchronisieren Sie die Daten mit Ihrem CRM. So wird der Zusammenhang zwischen lokaler Suche und Umsatz klar erkennbar. In GA4 können Sie zudem Conversion-Events definieren, etwa für Klicks auf Telefonnummern, Kontaktformulare oder Routenanfragen.

Ein ROI lässt sich so berechnen:
(Umsatz aus organischer Suche – SEO-Kosten) ÷ SEO-Kosten × 100%

Ein Beispiel: Bei 5’400 monatlichen Suchanfragen für „zahnarzt zürich“ erzielt Position 1 mit einer Click-Through-Rate von 28,5 % und einer Abschlussrate von 2 % bei einem Neukundenwert von CHF 500 einen monatlichen Umsatz von CHF 15’390. Im Vergleich dazu bringt Position 10 lediglich CHF 1’350 ein. [13]

Tools und Tracking-Methoden

Empfohlene Tools

Die Wahl der richtigen Tools ist entscheidend, um Ihre lokalen SEO-Aktivitäten effektiv zu überwachen. Ein guter Ausgangspunkt ist Google Business Profile Insights, ein kostenloses Tool, das Ihnen zeigt, wie Kunden Ihr Unternehmen finden – sei es durch direkte, entdeckungsbasierte oder markenbezogene Suchanfragen – und welche Aktionen sie auf Ihrem Profil durchführen.

Allerdings speichert Google Business Profile Insights Daten nur für etwa sechs Monate. Hier kommt Localo ins Spiel – ein spezialisiertes Tool für Schweizer KMU, das Daten bis zu 24 Monate aufbewahrt und automatisierte Reportings ermöglicht. Mit einer beeindruckenden Bewertung von 4,9/5 aus 155 Rezensionen bietet Localo nicht nur erweiterte Datenhistorien, sondern auch White-Label-Berichte und Trendanalysen, die tägliche Schwankungen ausgleichen und saisonale Muster sichtbar machen [14][15].

„Dank Localo stiegen die Aufrufe in GBP um 35 % und die Klicks um 65 % – buchstäblich innerhalb von 3 Monaten."
Adam Collins, Geschäftsführer eines lokalen Unternehmens [14]

Zusätzlich sollten Sie Google Search Console und Google Analytics 4 nutzen, um den Website-Traffic aus lokalen Suchen zu analysieren. Beachten Sie jedoch, dass zwischen den Tools unterschiedliche Tracking-Methoden verwendet werden, was zu Abweichungen in den Daten führen kann.

Tool Primäre Metriken Benutzerfreundlichkeit Kosten
Google Business Profile Insights Anrufe, Routenanfragen, Profilaufrufe, Suchtypen Hoch Kostenlos
Google Search Console Impressionen, CTR, Keyword-Positionen, Crawling-Status Mittel Kostenlos
Google Analytics 4 Organischer Traffic, Conversions, Verweildauer Mittel Kostenlos
Localo 24-Monate-Historie, Wettbewerbs-Audits, Trend-Analysen Hoch Kostenpflichtig (14 Tage gratis testen) [14]

Mit der Wahl der passenden Tools ist der nächste Schritt, das KPI-Tracking präzise einzurichten.

Einrichtung des KPI-Trackings

Setzen Sie sich klare Ziele, wie etwa „20 % mehr Anrufe innerhalb von drei Monaten", und integrieren Sie GA4, Google Search Console und Ihr Google Business Profile, um ein ganzheitliches Bild Ihrer Performance zu erhalten [16].

Nutzen Sie Call-Tracking-Tools wie CallRail oder Twilio, um eingehende Anrufe bestimmten Suchanfragen zuzuordnen. Ergänzen Sie Ihre Google Business Profile-Links mit UTM-Parametern (z. B. „ihrewebsite.ch?utm_source=google&utm_medium=gbp&utm_campaign=local_seo"), um den Ursprung des Traffics in GA4 nachzuverfolgen. Dort können Sie Conversion-Events wie Telefon-Klicks, ausgefüllte Kontaktformulare oder Routenanfragen definieren.

Verwenden Sie Dashboard-Tools wie Looker Studio, um Ihre Daten aus verschiedenen Quellen zu bündeln und monatlich automatisierte Berichte zu erstellen [2][11]. Analysieren Sie regelmässig das Verhältnis von Discovery- zu Direct-Suchen: Ein niedriger Discovery-Wert kann darauf hindeuten, dass Ihre Kategorien und Dienstleistungen optimiert werden müssen, während ein niedriger Direct-Wert auf mangelnde Markenbekanntheit hinweist [6]. Verknüpfen Sie konkrete Massnahmen, wie das Hochladen neuer Fotos, mit Änderungen bei Kundenaktionen, um herauszufinden, welche Inhalte tatsächlich einen messbaren Mehrwert bieten [14][15].

Fazit

Lokale SEO-Kennzahlen sind weit mehr als nur Zahlen – sie sind der Schlüssel zu einem langfristigen Geschäftserfolg. Indem Sie die richtigen Metriken verfolgen, können Sie Entscheidungen auf Basis von Daten treffen, anstatt sich auf Bauchgefühl zu verlassen. Das Ergebnis? Mehr Anrufe, Wegbeschreibungsanfragen und Verkäufe. Diese Daten sind das Fundament Ihrer monatlichen Analysen und zeigen klar, wie erfolgreich Ihre lokale SEO-Strategie wirklich ist.

Für Schweizer KMU liegt der Fokus auf Kennzahlen, die direkten Umsatz fördern. Telefonanrufe über Ihr Google Business Profile sind ein starker Hinweis auf hohe Kaufabsicht, während Wegbeschreibungsanfragen den besten Indikator für tatsächliche Ladenbesuche darstellen. Eine einfache 10-Minuten-Routine pro Monat genügt, um diese Zahlen über einen Zeitraum von drei Monaten zu analysieren. So erkennen Sie echte Trends und vermeiden, sich von kurzfristigen Schwankungen täuschen zu lassen.

Ein weiterer Punkt: Sichtbarkeit ist nicht gleichmässig verteilt. Ihr Unternehmen kann in einer Postleitzahl hervorragend sichtbar sein, während es in anderen Gebieten kaum gefunden wird. Geo-Grid-Tools helfen Ihnen, solche Schwachstellen aufzuspüren und mit lokalisierten Inhalten gezielt zu verbessern. Gleichzeitig sollten Schweizer Unternehmen branchenspezifische Plattformen im Auge behalten, die für ihre Zielgruppe besonders wichtig sind.

Denken Sie daran: „Daten ohne Handlung sind nur teure Unterhaltung." Wie bereits in den vorherigen Abschnitten erwähnt, ist die Umsetzung entscheidend. Setzen Sie UTM-Parameter ein, definieren Sie klare Conversion-Events in GA4 und ergreifen Sie konkrete Massnahmen. Nur so können Sie Ihre Zahlen in echtes Wachstum für Ihr Unternehmen in der Schweiz umwandeln.

FAQs

Welche lokalen SEO-KPIs sind für mein KMU wirklich am wichtigsten?

Für KMU in der Schweiz spielen bestimmte lokale SEO-Kennzahlen eine entscheidende Rolle, da sie direkt die Sichtbarkeit und die Kundenakquise beeinflussen. Zu den zentralen KPIs gehören:

  • Platzierung im Google-Unternehmensprofil: Eine prominente Position sorgt dafür, dass potenzielle Kunden das Unternehmen schnell finden.
  • Bewertungen: Positive Rezensionen stärken das Vertrauen und erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass Kunden Kontakt aufnehmen.
  • Konsistenz der NAP-Daten (Name, Adresse, Telefonnummer): Einheitliche und korrekte Angaben auf allen Plattformen sind entscheidend für die lokale Glaubwürdigkeit.
  • Anzahl der Anfragen über lokale Suche: Diese zeigt direkt, wie effektiv die SEO-Massnahmen sind, um Kundenanfragen zu generieren.

Diese KPIs sind essenziell, um die lokale Relevanz zu verbessern und den Erfolg der Optimierungsstrategien messbar zu machen.

Wie richte ich GA4 und UTM-Parameter ein, um lokale Conversions zu messen?

Um lokale Conversions effektiv zu messen, solltest du UTM-Parameter wie utm_source, utm_medium und utm_campaign erstellen und diese deinen Kampagnen-URLs hinzufügen. Diese Parameter helfen dir, den Ursprung und den Erfolg deiner Kampagnen nachzuverfolgen.

Stelle sicher, dass dein GA4-Property korrekt eingerichtet ist. Aktiviere das Event-Tracking und definiere wichtige Aktionen – wie etwa das Abschliessen von Formularen – als Conversions.

Sobald alles eingerichtet ist, kannst du die Berichte in GA4 analysieren. So findest du heraus, welche Kampagnen die meisten lokalen Conversions erzielen und kannst deine Marketingstrategie entsprechend optimieren.

Warum weichen Zahlen aus GBP, GA4 und der Search Console oft voneinander ab?

Die Zahlen aus Google Business Profile (GBP), Google Analytics 4 (GA4) und der Search Console weichen voneinander ab, da jede Plattform auf unterschiedlichen Datenquellen und Messmethoden basiert.

  • GBP konzentriert sich auf lokale Sichtbarkeit und Interaktionen, wie Klicks auf Anrufe oder Wegbeschreibungen.
  • GA4 liefert detaillierte Einblicke in das Verhalten der Nutzer auf der Website.
  • Die Search Console hingegen stellt technische SEO-Daten bereit, wie Impressionen und Klicks aus der Google-Suche.

Zusätzlich können die Zeiträume der Datenerfassung variieren, was die Unterschiede weiter verstärkt. Diese Abweichungen sollten bei der Bewertung der lokalen SEO-Leistung stets berücksichtigt werden.

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