In der Schweizer Industrie rollte 2025 eine große Jobabbau-Welle: Rund 7’000 bis 8’000 Arbeitsplätze wurden abgebaut, besonders in den Branchen Maschinenbau, Chemie, Zulieferindustrie und Präzisionsfertigung. Viele Unternehmen planen weitere Kürzungen zur Kostensenkung.
Die Auswirkungen dieser Industriekrise reichen weit über die betroffenen Sektoren hinaus. Bau- und Handwerksbetriebe geraten indirekt unter Druck, da Aufträge von Industrieinvestitionen, Gewerbebauten und Infrastrukturprojekten abhängen. Wenn die Industrie Projekte stoppt, fehlt unmittelbar Nachfrage bei Planern und Handwerkern.
Der abgekühlte Arbeitsmarkt führt zu weiteren Problemen: Längere Zahlungsfristen, intensiverer Preisdruck und weniger Folgeaufträge belasten die Betriebe. Bau- und Handwerksbetriebe müssen daher ihre Liquidität und Kundenstruktur überprüfen, um auf die indirekt sinkende Auftragsnachfrage vorbereitet zu sein.
Quellen: handwerker.ch




