Der Ständerat hat sich klar für faire Wettbewerbsbedingungen im Versandhandel ausgesprochen. Zwei Motionen von sgv-Präsident Fabio Regazzi wurden mit deutlichen Mehrheiten angenommen – eine mit 37:1 und eine mit 41:0 Stimmen.
Hintergrund ist ein Wettbewerbsproblem, das Schweizer KMU unter Druck setzt: Unkontrollierte Kleinsendungen aus China nutzen veraltete Postregeln und erhalten dadurch günstigere Tarife bei schwereren Sendungen. Dies gefährdet nicht nur die Produktesicherheit, sondern schafft auch unfaire Marktbedingungen für heimische Unternehmen.
Die klaren Abstimmungsergebnisse im Ständerat setzen ein Signal für strengere und gerechtere Regeln. Der Nationalrat muss nun parallele Motionen prüfen und entscheiden.
Der sgv betont, dass faire Wettbewerbsbedingungen essentiell für die Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer KMU sind – insbesondere für Handels- und Produktions-Betriebe, die unter starkem Importdruck aus Asien leiden.
Quellen: sgv-usam.ch




