Die Schweizer Volkswirtschaft ist 2025 langsamer als erhofft gewachsen. Das Bruttoinlandsprodukt legte um 1,4% zu, im vierten Quartal kam es nur auf +0,2%. Dies liegt über dem Vorjahr von 1,2%, bleibt aber deutlich unter dem Langzeitdurchschnitt von 1,8%.
Drei Faktoren bremsen das Wachstum: eine schwache Konjunktur in der EU mit schrumpfenden Industrien in Deutschland, Frankreich und Italien, US-amerikanische Strafzölle seit 2025 und ein starker Schweizer Franken. Besonders die Exportindustrie leidet unter diesen Bedingungen.
Profiteur der stabilen wirtschaftlichen Lage sind Dienstleistungen wie Finanzwirtschaft, Handel und Gastronomie, die überdurchschnittlich wachsen. Der Industriesektor trägt hingegen negativ zur Gesamtentwicklung bei.
Quellen: muula.ch




