Schweizer Immobilienmarkt wächst 2026 moderat

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Experten rechnen 2026 mit 2-3% Wachstum am Schweizer Immobilienmarkt. Niedrige Hypothekenzinsen und steigende Transaktionen fördern Bauprojekte, doch das Blasenrisiko nimmt zu.
Schweizer Immobilienmarkt wächst 2026 moderat

Der Schweizer Immobilienmarkt wird 2026 moderat wachsen. Experten prognostizieren ein Wachstum von 2 bis 3 Prozent. Die Hypothekenzinsen bleiben stabil bei 1,6 bis 1,7 Prozent, während der SNB-Leitzins bei 0 Prozent liegt.

Im Jahr 2025 stiegen die Wohnungspreise um 3,1 Prozent, Häuser um 2,4 Prozent. Das Transaktionsvolumen nahm um 7 Prozent zu. Diese Entwicklung wird durch Zuwanderung und einen langen Bestand von durchschnittlich 30 Jahren Wohnungen getrieben.

Der Wohnungsmarkt bleibt in den Zentren extrem knapp. Der Leerstand liegt schweizweit bei nur 1,0 Prozent – dem tiefsten Stand seit zehn Jahren. In Zürich beträgt der Leerstand sogar nur 0,1 Prozent. Die Nachfrage nach grossen Wohnungen nimmt zu, während die Mietzinsen weiterhin hoch bleiben. Über fünf Jahre sind die Eigentumspreise um 20 Prozent gestiegen.

Beim Kaufindex für Januar 2026 zeigen sich regionale Unterschiede: Die Angebotspreise für Condominiums stiegen in der Zentral-Schweiz um 2,4 Prozent, auf dem Plateau um 2,2 Prozent und im Tessin um 1,7 Prozent. Einfamilienhäuser blieben stabil. Starke Nachfrage konzentriert sich auf urbane Zentren wie Zürich und die Genfer Seegegend.

Allerdings warnt der UBS Swiss Real Estate Bubble Index vor steigendem Blasenrisiko. Der Index stieg im vierten Quartal 2025 auf 0,48 und verzeichnete damit den stärksten Anstieg seit 1989. Das moderate Blasenrisiko könnte Investitionen in Bauprojekte bremsen.

Quellen: watson.ch, cash.ch, swiss-press.com, swissmarketplace.group, finanznachrichten.de, fuw.ch

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