Die Schweiz und die Europäische Union haben am 2. März 2026 ein umfassendes Abkommenspaket unterzeichnet. Bundespräsident Guy Parmelin und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen vollzogen die Unterzeichnung in Brüssel.
Das Paket Schweiz–EU (Bilaterale III) stärkt die Zusammenarbeit in mehreren Bereichen: im Strombinnenmarkt, im Luft- und Landverkehr, bei der Freizügigkeit, der Konformitätsbewertung und im Agrarhandel. Die Schweiz tritt zudem wieder dem Studentenaustauschprogramm Erasmus+ und EU-Forschungsprogrammen wie Horizon bei.
Das Abkommenspaket wird als der wichtigste Handelspartnervertrag charakterisiert. Die EU ist der größte Handelspartner der Schweiz, während die Schweiz der viertgrößte Handelspartner der EU ist. Die Abkommen sollen Handelshemmnisse abbauen und geopolitische Stabilität fördern. Eine zügige Ratifizierung ist vorgesehen.
Für Handwerker und kleine sowie mittlere Unternehmen erleichtern die Abkommen den Fachkräfteaustausch und fördern Innovationen. Dies vereinfacht grenzüberschreitende Projekte und Personalaustausch mit der EU.
Quellen: DIHK Newsroom




