Das Schweizer Handwerk und der Bausektor starten mit neuen Regeln ins Jahr 2026. Seit Januar 2026 gilt der neue Landesmantelvertrag (LMV) für das Bauhauptgewerbe mit Lohnanpassungen und Teuerungsausgleich.
Der Schweizerische Baumeisterverband (SBV) prognostiziert für 2026 ein Umsatzwachstum von 2 %. Dieses Wachstum wird getrieben durch Wohnungsbau in Ballungsräumen wie Zürich und Genf. Ein Trend zu verdichtetem Bauen und Sanierungen im Bestand zeichnet sich ab. Energetische Sanierungen und intelligenter Innenausbau sind besonders gefragt.
Die Baukonjunktur zeigt im ersten Quartal eine stabile Tendenz. Allerdings verschärft die Revision des Mängelrechts die Haftung für Handwerksbetriebe. Ein automatischer Lohn-Teuerungsausgleich erhöht die Fixkosten der Unternehmen.
Die neuen LMV-Regeln und Lohnsteigerungen erhöhen Kosten im Bau- und Handwerksbereich. Gleichzeitig bieten sich neue Chancen für Elektro-, Sanitär-, Heizungs- und Photovoltaik-Betriebe durch Sanierungsaufträge.
Quellen: handwerker.ch




