Das Schweizer Gewerbe warnt vor erheblichen Auswirkungen der sogenannten Chaos-Initiative. Die Initiative mit dem Titel „Keine 10-Millionen-Schweiz“ könnte Arbeitsplätze gefährden und die Bürokratie massiv erhöhen.
KMU stellen 99 Prozent aller Unternehmen in der Schweiz und schaffen zwei Drittel der Arbeitsplätze. Sie leiden bereits unter einem erheblichen Fachkräftemangel in Bau, Handwerk, Gastronomie und Pflege. Die Initiative sieht vor, die Personenfreizügigkeit zu kündigen – mit gravierenden Folgen.
Eine solche Kündigung würde zehntausende Bewilligungen für KMU erforderlich machen. Dies würde zu massivem administrativem Aufwand, erheblichen Kosten und erheblichen Verzögerungen für Betriebe führen.
Der sgv und die Gewerbekammer lehnen die Initiative ab. Regazzi betont die persönliche Betroffenheit dieser Frage für viele Unternehmer. Die Initiative steht zur Abstimmung am 14. Juni 2026.
Quellen: sgv-usam.ch




