Der Schweizer Immobilienmarkt im Frühjahr 2026 wird durch eine ausgeprägte Wohnungsknappheit charakterisiert. Die Nachfrage übersteigt das vorhandene Angebot deutlich, während die Leerstände bei etwa einem Prozent verharren.
Bei den Preisen zeigen sich regionale Unterschiede: Einfamilienhäuser (EFH) verzeichnen bundesweit ein Plus von 1,6 Prozent, während Eigentumswohnungen (EGTW) stabil bleiben. Markanter fallen die regionalen Anstiege aus: In der Ostschweiz klettern EFH-Preise um 7,5 Prozent in die Höhe, in der Zentralschweiz steigen EGTW-Preise um 13,4 Prozent.
Das Neubauvolumen bleibt begrenzt. Im Jahr 2024 wurden nur 2’900 Einfamilienhäuser neu gebaut. Dennoch wird für die Bauinvestitionen insgesamt ein Wachstum von 5,3 Prozent prognostiziert, was auf verstärkte Verdichtung und Sanierungsprojekte hindeutet.
Die Branche sieht sich mehreren Herausforderungen gegenüber: Bodenknappheit, regulatorische Hürden und steigende Baukosten belasten die Entwicklung. Trotzdem werden moderate Preisanstiege von etwa drei Prozent pro Jahr erwartet.
Quellen: Helmut Höhn – Schweizer Immobilienmarkt 2026: Angebot vs. Nachfrage, neho.ch – Quadratmeterpreis Zug Kanton, OKB – Eigenheimindex, neho.ch – Quadratmeterpreis Wallis Kanton, PropertyOne – Immobilien




