Bei Dacharbeiten mit offener Flamme und Gasflaschen ist das Unfallrisiko erheblich. Laut Suva ereignen sich beim Bitumenschweissen jedes Jahr rund zehn bis 20 Verbrennungsunfälle – deutlich häufiger als Grossbrände wie der jüngste Brand bei Motorex in Langenthal.
Um solche Unfälle zu verhindern, sind mehrere Massnahmen entscheidend: Eine gründliche Gefährdungsbeurteilung vor Arbeitsbeginn, umfassende Instruktion der Arbeitnehmenden, wirksame Brandschutzmassnahmen vor Ort, verfügbare Löschmittel sowie die regelmässige Kontrolle von Schläuchen und Anschlüssen gehören zum Pflichtprogramm. Besonders beim Umgang mit Gasflaschen unter Hitzeeinwirkung sind diese Vorkehrungen zentral.
Dachdecker, Spengler und Abdichter sind von dieser Problematik direkt betroffen. Die praktische Umsetzung dieser Schutzmassnahmen, die regelmässige Unterweisung und die Geräteprüfung sind für Betriebe mit offener Flamme oder Gasflaschen auf Baustellen unerlässlich.
Quellen: 20 Minuten




