Schweizer Immobilienpreise steigen weiter, Blaserisiko wächst

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Im zweiten Quartal 2026 verzeichnet die Schweiz anhaltende Preissteigerungen bei Wohnimmobilien. Laut UBS nimmt das Risiko einer Immobilienblase zu, bleibt aber moderat. Die Nachfrage bleibt robust.
Schweizer Immobilienpreise steigen weiter, Blaserisiko wächst

Die Schweizer Immobilienpreise sind im zweiten Quartal 2026 weiter gestiegen. Der Wohnimmobilienpreisindex legte gegenüber dem Vorquartal um 0,7% zu und lag 3,5% über dem Vorjahr, wie das Bundesamt für Statistik mitteilte.

Laut UBS stieg das Risiko einer Immobilienblase im zweiten Quartal 2026 weiter an, bleibt aber moderat. Wohneigentum verteuerte sich im Jahresvergleich um 3,6%, während Angebotsmieten um 2,4% zunahmen. Für 2026 erwartet die UBS ein nominales Preiswachstum von 3,5% bis 4,0%.

Eigentumswohnungen stiegen laut Moneypark und PriceHubble im ersten Halbjahr 2026 um 2,4%, Einfamilienhäuser um 3,7%. Im Jahresvergleich lag das Plus bei 5,9% beziehungsweise 6,9%. Die Deutschschweiz verzeichnete stärkeres Wachstum als die Westschweiz.

Der Kanton Schwyz zeigt überdurchschnittliches Wachstum: Eigentumswohnungspreise stiegen dort um 6,3%, Einfamilienhäuser um 5,6% innerhalb eines Jahres. Die SZKB nennt hohe Nachfrage, tiefe Zinsen, attraktive Lage und knappes Angebot als Treiber.

Ein strukturelles Problem bleibt: Die Wohnbauaktivität liegt nahe dem Tief der letzten 20 Jahre und kann die Nachfrage nicht ausreichend decken. Für 2026 wird zwar ein leichtes Plus bei der Bautätigkeit erwartet, aber nicht genug, um den aufgestauten Bedarf abzubauen. Hypothekarzinsen liegen historisch tief und stützen die Nachfrage weiterhin.

Quellen: Baublatt, Radio Central, Radio Central Regional, Kreuzlinger Nachrichten, Bundesamt für Statistik

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