Trotz konjunktureller Verbesserung bleibt der Schweizer Arbeitsmarkt angespannt: Im April 2026 wies das SECO 48.435 offene Stellen aus, bei einer Arbeitslosenquote von 3,0 Prozent. Doch viele KMU haben weiterhin erhebliche Rekrutierungsprobleme.
In einer KMU-Arbeitsmarktstudie werden steigende Kosten als größte Belastung genannt. Zudem wird auf anhaltende Unsicherheit in Teilen der Branchen hingewiesen. Zusammen mit dem jüngsten BIP-Anstieg ergibt sich damit ein widersprüchliches Bild: verbesserte Konjunktur bei weiterhin spürbarem Kostendruck.
Für KMU und Handwerksbetriebe bleiben Personalgewinnung, Kostenkontrolle und Kapazitätsplanung zentrale Herausforderungen, auch wenn sich die gesamtwirtschaftliche Lage verbessert.
Quellen: ZHK/FiWi – Bruttoinlandprodukt legt stärkstes Wachstum seit Herbst 2021 vor




