Winterthur senkt ab 2027 die Vergütung für Solarstrom, den Anlagenbetreiber ins Netz einspeisen. Die Reduktion beträgt rund 10 Prozent und wird mit sinkenden Strompreisen begründet.
Parallel zur Tarifanpassung akzentuiert die Stadt den Eigenverbrauch und lokale Elektrizitätsgemeinschaften als Geschäftsmodelle. Damit verschieben sich die Anforderungen an Beratung und Planung: Kunden werden stärker auf Wirtschaftlichkeit, Speicherlösungen und Quartierskonzepte achten.
Die Anpassung der Einspeisevergütung signalisiert einen Trendwechsel in der Schweizer Solarbranche weg von reinen Einspeisemodellen hin zu dezentralen Energiegemeinschaften und Eigenverbrauchsoptimierung.
Quellen: Tages-Anzeiger; Swissinfo




