Schweizer KMU werden pessimistischer

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Die KMU-Mittelstandstudie 2025 zeigt: Nur noch 52% der Schweizer KMU bewerten ihre wirtschaftliche Lage positiv. Das ist ein Rückgang um 16 Prozentpunkte gegenüber 2024.
Schweizer KMU werden pessimistischer

Die Stimmung in der Schweizer KMU-Wirtschaft hat sich deutlich eingetrübt. Nach der KMU-Mittelstandstudie 2025 bewerten nur noch 52% der befragten Unternehmen ihre künftige Wirtschaftslage positiv – ein Rückgang um 16 Prozentpunkte zum Vorjahr.

27% der KMU verzeichnen bereits Umsatzrückgänge. Besonders schwer wiegen die Belastungen bei Exporten in die USA und nach Asien, während der Handel mit europäischen Partnern stabil bleibt – den Ausfällen aber nicht vollständig entgegenwirkt.

Trotz dieser Herausforderungen zeigen sich viele Unternehmen lösungsorientiert: Fast drei Viertel (74%) glauben, die Schwierigkeiten durch Partnerschaften und Diversifizierung bewältigen zu können.

Politische Forderungen sind klar: 86% der KMU fordern klarere und stabilere aussenwirtschaftliche Rahmenbedingungen, 81% wünschen sich bessere Vertretung Schweizer Interessen international. Über 60% sehen die Stabilisierung der EU-Beziehungen als Priorität, 44% betonen den Bedarf an neuen Freihandelsabkommen. Bürokratieabbau und Steigerung der Standortattraktivität bleiben wichtige politische Anliegen.

Quellen: KMU-Portal des Bundes

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