Grossprojekte und Hitzeschutz prägen Baustellen im Juli

Grossprojekte und Hitzeschutz prägen Baustellen im Juli
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Zürich-Witikon plant Wohnsiedlung mit 367 Wohnungen, Schwyz bewilligt neues Verwaltungszentrum. Zugleich fordern Kantone Baustopps bei Extremhitze ab 33 Grad.
Grossprojekte und Hitzeschutz prägen Baustellen im Juli

Die Schweizer Baustellen zeigen derzeit hohe Aktivität bei gleichzeitigen Herausforderungen durch Hitze. In Zürich-Witikon soll mit der Wohnsiedlung Harsplen ein Projekt mit 367 Wohnungen vorangetrieben werden. Der Stadtrat hat dafür den Projektierungskredit aufgestockt. Im Kanton Schwyz erhielt das neue Verwaltungszentrum Kaltbach die Baubewilligung mit geplantem Baustart im Oktober.

In Emmenbrücke LU bewilligte die Luzerner Regierung die Verlegung der Bahnhofstrasse für 3,5 Millionen Franken. Der Kanton Luzern will fossile Heizungen künftig nur noch in Ausnahmefällen zulassen. Implenia sicherte sich mehrere Aufträge mit einem Gesamtvolumen von über 180 Millionen Franken, unter anderem für einen Gewerbebau in Zürich mit Umbau zu Wohnraum.

Parallel debattiert die Bauwirtschaft über Hitzeschutz. Im Kanton Zürich fordern Parteien mehr Hitzeschutz für Bauleute mit einem Vorschlag für Baustopps ab 33 Grad bei fehlender Beschattung. In Genf wurden an mehreren Hitzetagen Baustopps ab 13 Uhr verhängt. Die Zürcher Motion sieht zudem Einschränkungen bei Konventionalstrafen wegen hitzebedingter Unterbrüche vor.

Quellen: Baublatt, News-Übersicht „News und Fakten zur Baubranche“; Workzeitung, „Breite Koalition für Baustops bei Extremhitze“

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