Die Grossbaustelle des Berner BFH-Campus befindet sich seit Ende 2025 in einer Zwangspause. Grund ist die Entdeckung von PFAS – potenziell schädlichen Chemikalien – im Baugrund. Bevor die Arbeiten fortgesetzt werden können, muss das Sanierungskonzept abgewartet werden.
Der Fall zeigt, dass Umweltkontaminationen Bauprojekte erheblich verzögern können. Im Weiteren sind auch andere Schweizer Bauprojekte wegen PFAS gestoppt oder verschoben worden, was nicht nur Neubauten, sondern auch Planungs- und Sanierungsabläufe betrifft.
Die Verzögerungen wirken sich direkt auf Zeitplan, Kosten und Koordination der Beteiligten aus. Für Bau- und Sanierungsbetriebe stellt dies ein konkretes Risiko bei Erdarbeiten, Rückbau und Projektvorbereitung dar. Zusätzliche Untersuchungen und Wartezeiten können Aufträge blockieren und die Kalkulation verändern.
Quellen: SRF




