Schweizer Bauwirtschaft: Wachstum im Q2 2026 verlangsamt

Schweizer Bauwirtschaft: Wachstum im Q2 2026 verlangsamt
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Im zweiten Quartal 2026 stieg die Bausumme gegenüber dem Vorjahr um 3,9%, verzeichnete aber einen Rückgang von 6,4% zum Vorquartal. Die Hochbausumme lag bei 13,6 Milliarden Franken.
Schweizer Bauwirtschaft: Wachstum im Q2 2026 verlangsamt

Das Wachstum der Schweizer Bauwirtschaft verliert an Schwung. Im zweiten Quartal 2026 stieg die auf Basis von Gesuchen ermittelte Bausumme gegenüber dem Vorjahresquartal um 3,9%. Gegenüber dem sehr starken Vorquartal resultierte jedoch ein Rückgang um 6,4%.

Die nominale Hochbausumme lag bei rund 13,6 Milliarden Franken. Die Zahl der eingereichten Baugesuche nahm um 9,1% auf 16’173 Projekte zu. Im Schweizer Wohnbau blieb die Nachfrage ein wichtiger Treiber, während Industrie- und Bürobau nach zuvor starken Vorquartalen an Dynamik verloren.

Die Daten zeigen ein weiterhin aktives, aber weniger stark beschleunigtes Marktumfeld. Für Betriebe im Ausbau und in der Bauausführung bleibt die Projektpipeline grundsätzlich gut gefüllt, doch deutet die verlangsamte Dynamik auf selektivere Auftragschancen und stärkeren Wettbewerbsdruck hin.

Quellen: Baublatt, „Quartalsbericht Q2/2026: Wachstum verliert an Schwung“

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