Ostschweiz: Wohnbau treibt Hochbauinvestitionen um 25 Prozent

Ostschweiz: Wohnbau treibt Hochbauinvestitionen um 25 Prozent
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Die Hochbauinvestitionen in der Ostschweiz sind 2026 um 25,5 Prozent gestiegen und erreichten 9,1 Milliarden Franken. Der Wohnbau ist der Haupttreiber dieses Wachstums.
Ostschweiz: Wohnbau treibt Hochbauinvestitionen um 25 Prozent

Die Ostschweizer Kantone wie St. Gallen, Thurgau und Graubünden erleben einen massiven Aufschwung in der Baubranche. Die Hochbauinvestitionen beliefen sich auf 9,1 Milliarden Franken und lagen damit 25,5 Prozent über dem Vorjahr. Klar erkennbar ist: Der Wohnbau treibt dieses Wachstum an.

Parallel dazu werden schweizweit bis Ende 2027 rund 95’000 neue Wohnungen fertiggestellt. Für 2026 werden etwa 45’000 Wohnungen erwartet, für 2027 etwa 50’000. Der Aufschwung konzentriert sich jedoch stark auf ländliche Regionen, während in rund der Hälfte der Kantone der Wohnbau unter dem Langfristdurchschnitt bleibt.

Im Kanton St. Gallen zeigt sich ein differenziertes Bild: Die Leerwohnungsziffer lag bei 1,37 Prozent (Mitte 2025), mit deutlichen regionalen Unterschieden. Im Linthgebiet kommen durchschnittlich fast neun Suchende auf eine ausgeschriebene Mietwohnung. Gleichzeitig wurden 2025 2’274 neue Mietwohnungen bewilligt, vor allem in St. Gallen, Rheintal, Linthgebiet und Wil.

Die höher werdenden Hypothekarzinsen könnten die Nachfrage künftig beeinflussen: Die Richtsätze für 5-Jahres-Hypotheken stiegen auf 1,83 Prozent, jene für 10-Jahres-Hypotheken auf 2,06 Prozent.

Quellen: Baublatt, Bilanz, Nau.ch, Leader Digital

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