Die Schweizer Immobilienpreise sind auch im dritten Quartal 2026 weiter gestiegen. Wohneigentum verteuerte sich um 0,8 Prozent gegenüber dem Vorquartal und um 3,9 Prozent im Jahresvergleich. Eigentumswohnungen legten dabei stärker zu als Einfamilienhäuser.
Das Angebot am Markt bleibt knapp. Die Leerwohnungsziffer sank zum sechsten Mal in Folge auf 0,9 Prozent. Besonders angespannt ist die Situation bei Mietwohnungen.
Erste Bremsspuren zeigen sich in der Nachfrage: Eigenheimkäufe gingen leicht zurück, auch das Wachstum des Hypothekarvolumens verlangsamte sich.
Die Finanzierung bleibt vergleichsweise günstig. Zehnjährige Festhypotheken liegen bei rund 2 Prozent, SARON-Hypotheken etwas über 1 Prozent. Der Leitzins der Schweizer Nationalbank beträgt 0 Prozent.
Regional zeigt sich ein uneinheitliches Bild. Zürich weist wegen hoher Preise, tiefer Leerstände und knappen Angebots ein besonders hohes Ungleichgewicht auf. Die geringe Bautätigkeit stützt zwar die Preise, begrenzt aber gleichzeitig die Zahl neuer Aufträge und Baustarts. Für Zürich wird eine ausgedünnte Büro-Baupipeline gemeldet.
Quellen: Watson: Schweizer Immobilienpreise steigen weiter – erste Bremsspuren, 7. Oktober 2026, hypothek.ch: UBS-Blasenindex 2026: Zürich hat weltweit das höchste Risiko einer Immobilienblase, 5. Oktober 2026




