Schweizer Wohnmarkt bleibt angespannt und robust

Schweizer Wohnmarkt bleibt angespannt und robust
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Leerstände fallen auf Zwölf-Jahres-Tief, Baukosten steigen moderat um 1,1%. Der hypothekarische Referenzzinssatz bleibt stabil bei 1,25%, was Investitionen in Wohnbau stützt.
Schweizer Wohnmarkt bleibt angespannt und robust

Der Schweizer Wohnungsmarkt zeigt sich weiterhin robust. Die Leerwohnungsquote fiel 2025 auf 1,0% mit rund 48’455 leeren Wohnungen – den tiefsten Stand seit zwölf Jahren. Für 2026 wird ein weiterer leichter Rückgang erwartet.

Der hypothekarische Referenzzinssatz verharrt bei 1,25%, was Bewertungen von Wohnrenditeliegenschaften stützt. Die Produktionskosten für Mehrfamilienhäuser stiegen zuletzt um 1,1% gegenüber dem Vorjahr und bleiben damit moderat.

Regionale Unterschiede sind deutlich: In der Zentralschweiz stiegen die Preise für Einfamilienhäuser um 3,7%, während andere Regionen schwächer performed. Im Baselbiet liegt die Leerwohnungsziffer bei nur 0,6%, während der Kanton Zug mit einem Anstieg der Baugesuche für Mietwohnungen um 25,8% hervorsticht.

Die Wohneigentumspreise zogen im August 2026 an: Einfamilienhäuser stiegen um 1,0%, Eigentumswohnungen um 0,3%. Gleichzeitig schwächte sich die Nachfrage nach Suchabos seit Anfang 2025 leicht ab.

Trotz Wirtschaftswachstum hinkt der Wohnungsbau hinterher. Die Bauinvestitionen stiegen im zweiten Quartal 2026 nur um 0,7%, was auf selektive Projektpipelines hindeutet.

Quellen: Zugerberg Finanz AG, Monatsbericht 09/2026 | OWNY / BWO-Auswertung | theonliner | hypothek.ch | watson | SECO | OWNY | Lagea | Wochenblatt

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