Schweizer Wohnungsmarkt angespannt: Leerwohnungen auf Rekordtief

Schweizer Wohnungsmarkt angespannt: Leerwohnungen auf Rekordtief
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Die Leerwohnungsziffer in der Schweiz ist auf 1,0 Prozent gefallen. Gleichzeitig wächst die Bevölkerung weiter – das stützt den Bedarf an Bauleistungen.
Schweizer Wohnungsmarkt angespannt: Leerwohnungen auf Rekordtief

Der Schweizer Wohnungsmarkt bleibt angespannt. Die Leerwohnungsziffer ist innerhalb eines Jahres von 1,08 Prozent auf 1,0 Prozent gesunken. Gleichzeitig nahm die Zahl der Mietwohnungen am Markt um 8 Prozent auf 37.194 ab, wie aktuelle Daten zeigen.

Die ständige Wohnbevölkerung der Schweiz wuchs auf 9.124.300 Personen und setzte damit das Wachstum in allen Kantonen fort. Diese Entwicklung hat direkte Auswirkungen auf den Bausektor: Der knappe Wohnraum stützt den Bedarf an Neubau-, Umbau- und Sanierungsleistungen nachhaltig.

Allerdings bremsen gestiegene Hypothekarzinsen potenzielle Käufer. Zehnjährige Festhypotheken erreichten zuletzt 1,97 Prozent – den höchsten Stand seit März. Höhere Finanzierungskosten können Kaufentscheidungen aufschieben und Projekte verzögern.

Ein weiterer Dämpfer kommt von der Regulierungsseite: Raiffeisen berichtet, dass zunehmende Bauregulierung Sanierungen hemmt. Wohneigentümer reagieren nach der beschlossenen Eigenmietwertabschaffung bisher nur zurückhaltend auf Renovations- und Optimierungsanreize.

Quellen: JLL – Fakten zum Wohnungsmarkt in der Schweiz, Raiffeisen Schweiz – Immobilienstudie, FuW – Hypothekarzinsen steigen wieder

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